Politik in Thüringen: Wagenknecht widerspricht
Berlin () – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht widerspricht der Darstellung der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf, es habe seit anderthalb Jahren keinen Kontakt und keine Kontaktversuche zwischen den beiden gegeben. „Das stimmt nicht“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. „Leider war die Kommunikation oft einseitig.“ Sie habe in den „letzten Jahren und auch aktuell immer wieder versucht“, mit Wolf zu sprechen.
Sie wünsche sich, dass das BSW Thüringen dem CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt die Unterstützung entziehe. Der sei durch eine KI-Affäre und Plagiate diskreditiert. „Herrn Voigt wurde der Doktortitel aberkannt. Das war früher auch in der CDU ein Rücktrittsgrund“, so Wagenknecht.
Wolf hatte bei „Markus Lanz“ gesagt, das letzte persönliche Gespräch zwischen den beiden habe vor rund eineinhalb Jahren stattgefunden. Würde Wagenknecht sie anrufen, würde sie aber rangehen – und andersherum hoffentlich auch, so Wolf.
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Wagenknecht, Wolf, Schütz (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sahra Wagenknecht, Katja Wolf, Mario Voigt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sahra Wagenknecht, Katja Wolf, BSW, BSW Thüringen, CDU, Mario Voigt, Markus Lanz, T-Online, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht widerspricht der Aussage der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf, wonach es seit anderthalb Jahren keinen Kontakt gegeben habe, kritisiert stattdessen eine „oft einseitige“ Kommunikation und fordert, dass BSW Thüringen dem CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt wegen KI-Affäre und Plagiaten die Unterstützung entzieht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Kommunikation oft einseitig
Versuch in den letzten Jahren und auch aktuell immer wieder, mit Wolf zu sprechen
Letztes persönliches Gespräch vor rund eineinhalb Jahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Sahra Wagenknecht widerspricht der Aussage von Katja Wolf, dass es seit anderthalb Jahren keinen Kontakt oder keine Kontaktversuche zwischen beiden gegeben habe
- Wagenknecht sagt, dass die Kommunikation oft einseitig gewesen sei und sie in den letzten Jahren sowie aktuell wiederholt versucht habe, mit Wolf zu sprechen
- Wagenknecht fordert, dass das BSW Thüringen Mario Voigt die Unterstützung entzieht
- Wagenknecht begründet dies damit, dass Voigt durch eine KI-Affäre und Plagiate diskreditiert sei
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung, dass das BSW Thüringen dem CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt die Unterstützung entzieht
- Politischer Druck auf die CDU-Führung aufgrund der Aberkennung des Doktortitels als Rücktrittsgrund
- Zuspitzung der innerpolitischen Auseinandersetzung durch Vorwürfe gegen die Glaubwürdigkeit von Voigt
- Stärkung der Position von Wagenknecht im Konflikt mit der Thüringer BSW-Führung durch Darstellung einseitiger Kommunikation
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Sahra Wagenknecht wird mit einer Stellungnahme zitiert („Das stimmt nicht“, sagte sie) und es wird berichtet, sie habe der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf „immer wieder versucht“, zu sprechen.
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