Clemens warnt vor AfD-Bildungsplänen in Sachsen-Anhalt

Clemens warnt vor AfD-Bildungsplänen in Sachsen-Anhalt

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Politik: Bildungspolitik in Sachsen und Sachsen-Anhalt

/ () – Nach einem Treffen ostdeutscher Bildungsminister hat Sachsens Conrad Clemens (CDU) eine drastische Warnung für den Fall ausgesprochen, dass die AfD im benachbarten Bundesland das Bildungsministerium übernehmen sollte. Die Pläne der Partei könnten die Anerkennung der -anhaltischen Schulabschlüsse gefährden, sagte er der „Bild“.

Die Warnung fußt auf den Plänen der AfD, das Bildungssystem umzukrempeln. Aus dem „Regierungsprogramm“ der Landespartei geht hervor, dass die AfD die Schulpflicht aufweichen und ermöglichen will, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Zudem sollen geflüchtete sowie behinderte Kinder von anderen Schülern getrennt und in Sonderklassen unterrichtet werden. Der Nationalsozialismus soll im Geschichtsunterricht weniger unterrichtet werden, ginge es nach der AfD.

Der „Bild“ sagte der sächsische Kultusminister Clemens: „Eine Abschaffung der Schulpflicht trifft vor allem die schwächsten Schülerinnen und Schüler, die auf die Unterstützung unserer Schulen angewiesen sind. Solche Sonderwege würden die Anerkennung der Abschlüsse aus in anderen Bundesländern gefährden.“ Clemens erklärte weiter: „Auch die Idee, Ausländer und Schüler mit Behinderung in eigene Klassen zu stecken, führt zu einer gefährlichen Spaltung im Klassenzimmer. Solche Ideen sind für unser Bildungssystem inakzeptabel.“

Über die AfD-Pläne für den Geschichtsunterricht sagte der CDU-Politiker, dessen Bundesland bei Bildungsstudien regelmäßig die Spitzenplätze belegt: „Wir brauchen keine Geschichtsumdeutung in unseren Lehrplänen, sondern mehr Demokratiebildung.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Klassenraum in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Conrad Clemens

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, CDU, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bildungsministerium, Kultusministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Dresden, Magdeburg

Worum geht es in einem Satz?

Nach einem Treffen ostdeutscher Bildungsminister warnte Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) davor, dass die AfD bei einer Übernahme des Bildungsministeriums in Sachsen-Anhalt mit Plänen zu Schulpflichtauflockerung, Sonderklassen und weniger NS-Unterricht die Anerkennung der Schulabschlüsse gefährden und eine Spaltung im Klassenzimmer auslösen könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Treffen ostdeutscher Bildungsminister

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der Artikel beschreibt eine Warnung des sächsischen CDU-Kultusministers Conrad Clemens an die Öffentlichkeit und an die Medien (Er sagte dies der „Bild“)
  • Clemens begründet die Reaktion damit, dass die AfD-Pläne aus seiner Sicht die Anerkennung sachsen-anhaltischer Schulabschlüsse gefährden könnten
  • Er kritisiert die geplante Aufweichung der Schulpflicht als besonders nachteilig für schwächere Schülerinnen und Schüler
  • Er widerspricht den Plänen zur Trennung geflüchteter und behinderter Kinder in Sonderklassen
  • Er bewertet die AfD-Idee, Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht weniger zu behandeln, als „Geschichtsumdeutung“ beziehungsweise fordert stattdessen mehr Demokratiebildung
  • Es wird keine konkrete Reaktion anderer Politik, der Öffentlichkeit oder anderer Medien im Text berichtet

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gefährdung der Anerkennung sachsen-anhaltischer Schulabschlüsse in anderen Bundesländern
  • Benachteiligung der schwächsten Schülerinnen und Schüler, die auf Unterstützung angewiesen sind
  • Spaltung im Klassenzimmer durch getrennte Beschulung von Ausländern sowie Schülern mit Behinderung
  • Inakzeptabilität solcher Reformideen für das Bildungssystem
  • Risiko von Geschichts- oder Lehrplanumdeutung, statt Fokus auf Demokratiebildung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja — der sächsische Kultusminister Conrad Clemens wird mit mehreren wörtlichen Aussagen gegenüber der „Bild“ zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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