Panorama: Waldbrand bei Ottweiler
Ottweiler () – Ein großflächiger Waldbrand am Wingertsweiher zwischen Ottweiler und Steinbach hat seit Donnerstagnachmittag, 13. August, rund 510 Einsatzkräfte über fast zwei Tage gefordert. Das teilte der Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen mit.
Die Feuerwehr Ottweiler war gegen 16:10 Uhr alarmiert worden; bereits auf der Anfahrt war eine weithin sichtbare Rauchwolke zu erkennen. Wegen der schnellen Brandausbreitung wurden frühzeitig weitere Kräfte nachalarmiert, darunter geländegängige Tanklöschfahrzeuge sowie der Wasserförderzug und der Waldbrandzug des Landkreises.
Unterstützung kam zudem aus dem Landkreis St. Wendel und dem Saarpfalz-Kreis.
Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen des schwer zugänglichen Geländes schwierig. Über mehrere Kilometer mussten Einsatzkräfte Schlauchleitungen verlegen, um Löschwasser an die Brandstelle zu bringen. Drohneneinheiten verschafften der Einsatzleitung einen Überblick über das weitläufige Brandgebiet.
Ein nahegelegener Camping- beziehungsweise Wohnwagenstellplatz sowie eine angrenzende Gaststätte wurden vorsorglich evakuiert. Mehrere Feuerwehrangehörige mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, eine Einsatzkraft kam in ein Krankenhaus.
Wegen der massiven Rauchentwicklung war die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Bereich weiträumig zu meiden. Die B420 und die Zufahrt zum Wingertsweiher waren vollständig gesperrt.
In der Nacht unterstützten das Technische Hilfswerk mit Ausleuchtung und das Deutsche Rote Kreuz mit medizinischer Absicherung und Verpflegung.
Immer wieder mussten Glutnester aufgespürt und abgelöscht werden. Am Freitagmorgen wurden die Arbeiten mit schwerem Gerät und Unterstützung des Saar-Forst fortgesetzt.
Kurz nach 14:00 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle nach 22 Stunden an den Forst übergeben. Anschließend begannen die Rückbaumaßnahmen: Kilometerlange Schlauchleitungen mussten abgebaut, Fahrzeuge bestückt und zahlreiche Geräte gereinigt und gewartet werden.
Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack, der die Einsatzleitung übernommen hatte, dankte allen Beteiligten und der Bevölkerung für das Verständnis.
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Großflächiger Waldbrand am Wingertsweiher (Archiv), Feuerwehren Landkreis Neunkirchen via
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Michael Sieslack
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen, Feuerwehr Ottweiler, Landkreis St. Wendel, Saarpfalz-Kreis, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Saar-Forst, Rettungsdienst
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand seit Donnerstag, dem 13. August (Nachmittag) statt und dauerte rund zwei Tage.
Die Einsatzstelle wurde kurz nach 14:00 Uhr am Freitag nach 22 Stunden an den Forst übergeben.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Ottweiler, Wingertsweiher (zwischen Ottweiler und Steinbach), Steinbach, sowie die Landkreise/Regionen: Landkreis St. Wendel, Saarpfalz-Kreis.
Worum geht es in einem Satz?
Bei einem großflächigen Waldbrand am Wingertsweiher zwischen Ottweiler und Steinbach waren seit dem 13. August fast zwei Tage rund 510 Einsatzkräfte im Landkreis Neunkirchen im Einsatz, mussten wegen des schwer zugänglichen Geländes Schlauchleitungen verlegen, Vorsichtsmaßnahmen wie Evakuierungen treffen und konnten die Einsatzstelle nach etwa 22 Stunden an den Forst übergeben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Weitgehend selbstständige, schnelle Brandausbreitung im schwer zugänglichen Gelände am Wingertsweiher zwischen Ottweiler und Steinbach
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Kreisfeuerwehrverband dankte allen Beteiligten und der Bevölkerung für das Verständnis
- Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Bereich weiträumig zu meiden
- B420 und Zufahrt zum Wingertsweiher wurden vollständig gesperrt
- Ausleuchtung durch das Technische Hilfswerk sowie medizinische Absicherung und Verpflegung durch das Deutsche Rote Kreuz
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr als 510 Einsatzkräfte waren über fast zwei Tage im Einsatz
- Gelände- und Logistikprobleme erschwerten die Löscharbeiten
- Über mehrere Kilometer mussten Schlauchleitungen verlegt werden, um Löschwasser bereitzustellen
- Eine großflächige Evakuierung eines Camping- beziehungsweise Wohnwagenstellplatzes sowie einer angrenzenden Gaststätte
- Mehrere Feuerwehrangehörige mussten durch den Rettungsdienst versorgt werden
- Eine Einsatzkraft wurde in ein Krankenhaus eingeliefert
- Bevölkerungsempfehlungen zur Gefahrenabwehr wegen starker Rauchentwicklung
- Weiträumiges Meiden des betroffenen Bereichs
- Vollständige Sperrung der B420 und der Zufahrt zum Wingertsweiher
- Zusätzliche Unterstützung durch THW und medizinische Absicherung sowie Verpflegung durch das Deutsche Rote Kreuz
- Einsatz von schwerem Gerät und Unterstützung des Saar-Forst zur Fortsetzung der Arbeiten am Freitagmorgen
- Nach Übergabe an den Forst begannen Rückbaumaßnahmen mit Abbau von Schlauchleitungen, Reinigung, Bestückung und Wartung zahlreicher Geräte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack dankte allen Beteiligten und der Bevölkerung für das Verständnis.
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