SED-Opferbeauftragte fordert dauerhafte Hilfe für Zwangsdoping-Opfer

SED-Opferbeauftragte fordert dauerhafte Hilfe für Zwangsdoping-Opfer

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Politik in Berlin: Hilfe für DDR-Zwangsdoping-Opfer

() – Die SED-Opferbeauftragte des Bundestags, Evelyn Zupke, fordert eine dauerhafte finanzielle Unterstützung für Opfer des DDR-Zwangsdopings. „Dabei geht es um , die als Minderjährige vom Staat für den Leistungssport missbraucht wurden und bis heute unter schweren gesundheitlichen Folgen leiden. Aus meiner Sicht braucht es für sie endlich eine klare gesetzliche Regelung und eine dauerhafte monatliche Unterstützung“, sagte Zupke der „Rheinischen Post“ anlässlich des 65. Jahrestags des Mauerbaus. Zupke mahnte: „Es wäre gut, wenn dazu noch dieses Jahr ein Gesetzentwurf vorgelegt würde.“

Zudem forderte Zupke mehr Beachtung für Gruppen, „die bislang nur wenig Aufmerksamkeit erhalten und die mehr Unterstützung bekommen sollten“. Zu ihnen zählt Zupke Menschen, die in der DDR „über den sogenannten Asozialen-Paragrafen verfolgt wurden, oder und Mädchen, die unter dem Vorwand gynäkologischer Behandlungen weggesperrt und misshandelt wurden“. Es müsse darum gehen, das „erlittene Unrecht genauer aufzuarbeiten und zu klären, wie betroffenen Menschen heute besser geholfen werden kann“, mahnte die Opferbeauftragte.

Neben dem Gesetzgeber sieht Zupke auch in der Pflicht, die von der Zwangsarbeit politischer Gefangener in der DDR profitierten. „Manche erzählen von gesundheitsgefährdenden Tätigkeiten unter unmenschlichen Bedingungen“, sagte Zupke mit Blick auf die Opfer. „Ich finde deshalb, dass sich gerade große Konzerne diesem Teil ihrer stellen sollten. Sie könnten dazu beitragen, dass dieses Unrecht nicht in Vergessenheit gerät“, so die SED-Opferbeauftragte. Derzeit sei sie mit dem Unternehmen Otto im Gespräch. „Das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Zupke.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Evelyn Zupke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundestag, SED, Evelyn Zupke, Rheinische Post, Otto, DDR

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis („anlässlich des 65. Jahrestags des Mauerbaus“) fand am 65. Jahrestag des Mauerbaus, also am 13. August 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke fordert anlässlich des 65. Mauerbau-Jahrestags eine dauerhafte gesetzliche und monatliche finanzielle Unterstützung für Opfer des DDR-Zwangsdopings sowie mehr Aufmerksamkeit und Aufarbeitung auch für weitere Betroffenengruppen, während zugleich insbesondere große Konzerne Verantwortung für ihre DDR-Geschichte übernehmen sollen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  1. Jahrestag des Mauerbaus

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politik reagiert im Artikel nicht konkret beschrieben, es wird lediglich gefordert, dass der Gesetzgeber bis dieses Jahr einen Gesetzentwurf vorlegt
  • Öffentlichkeit oder Medienreaktionen werden nicht konkret beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schwere gesundheitliche Folgen für Betroffene bis heute
  • Bedarf an einer klaren gesetzlichen Regelung für dauerhafte Unterstützung
  • Forderung nach dauerhafter monatlicher finanzieller Unterstützung
  • Auflage eines Gesetzentwurfs noch in diesem Jahr
  • Mehr Unterstützung und stärkere Beachtung für bisher wenig beachtete Gruppen
  • Erforderliche Aufarbeitung des erlittenen Unrechts
  • Bessere Klärung, wie betroffenen Menschen heute geholfen werden kann
  • Unternehmen sollen sich ihrer Rolle in der Geschichte stellen
  • Beitrag großer Konzerne dazu, dass das Unrecht nicht in Vergessenheit gerät
  • Das Kapitel der Aufarbeitung sei noch nicht abgeschlossen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Es wird eine Stellungnahme der SED-Opferbeauftragten des Bundestags, Evelyn Zupke, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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