Weniger Falschgeld festgestellt

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Wirtschaft: Bundesbank-Zahlen zu Falschgeld in Deutschland

Frankfurt/Main () – Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2026 in rund 30.000 falsche -Banknoten mit einem Nennwert von insgesamt 1,75 Millionen Euro im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Die Anzahl der Fälschungen sank damit gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 um 4,3 Prozent, wie die Notenbank am Freitag mitteilte.

Die Schadenssumme lag um 5,0 Prozent niedriger als im vorherigen Halbjahr. „Es gibt in Deutschland wenig Falschgeld: Rein rechnerisch entfielen sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner und Jahr“, sagte Lutz Lienenkämper, im Vorstand der Bundesbank unter anderem zuständig für Bargeld.

Die Anzahl der falschen 100-Euro-Banknoten stieg, während die Fälschungen aller anderen Stückelungen zurückgingen. „Zuletzt waren vermehrt falsche 100-Euro-Banknoten im Umlauf. Insgesamt bleibt aber die 50-Euro-Note bei den Fälschungen auf dem unrühmlichen ersten Platz“, so Lienenkämper.

Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 ist der Anteil schlicht ausgeführter Fälschungen leicht gestiegen. Neben den in den vergangenen Jahren häufig vertretenen Fälschungen mit den Aufdrucken „MovieMoney“ oder „Prop copy“ werden zunehmend auch andere Varianten mit Schriftzügen wie „Facsimile“, „Gecersiz“ oder ähnlichen Aufdrucken von Fälschern in Umlauf gebracht. Diese Fälschungen sind sehr leicht zu erkennen, da keinerlei Sicherheitsmerkmale imitiert werden und sie daher bei einer Prüfung sofort auffallen.

Während im zweiten Halbjahr 2025 rund 59.700 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt wurden, waren es im ersten Halbjahr 2026 rund 64.900 Münzen. Das ist ein Anstieg von 8,6 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025. Damit kamen in Deutschland rechnerisch rund 15 falsche Münzen auf 10.000 Einwohner und Jahr. Die Fälschungen traten ausschließlich bei den drei höchsten Stückelungen auf, also bei 50-Cent-, 1-Euro- und vor allem bei 2-Euro-Münzen.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lutz Lienenkämper

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Bundesbank, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im ersten Halbjahr 2026 statt (Bundesbank: „im ersten Halbjahr 2026 … festgestellt“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Laut der Deutschen Bundesbank wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 rund 30.000 falsche Euro-Banknoten (1,75 Mio. €) und etwa 64.900 falsche Münzen festgestellt, wobei die Banknoten-Fälschungen im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 um 4,3% sanken, während die Münzfälschungen um 8,6% zunahmen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme vermehrt falscher 100-Euro-Banknoten im Umlauf
  • Zunahme anderer Varianten mit Schriftzügen wie „Facsimile“, „Gecersiz“ oder ähnlichen Aufdrucken
  • Leicht gestiegener Anteil schlicht ausgeführter Fälschungen im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025
  • Fälschungen traten bei den höchsten Münzstückelungen auf, insbesondere 2-Euro-Münzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Anzahl falscher Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025
  • Rückgang der Schadenssumme gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025
  • Leichter Anstieg des Anteils schlicht ausgeführter Fälschungen im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025
  • Zunahme vermehrt falscher 100-Euro-Banknoten im Umlauf
  • Rückgang der Fälschungen der übrigen Stückelungen der Banknoten
  • Fortbestehen der 50-Euro-Note als führende Stückelung bei Fälschungen
  • Anstieg der Anzahl falscher Münzen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025
  • Konzentration der Münzfälschungen auf 50-Cent-, 1-Euro- und insbesondere 2-Euro-Münzen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – es wird eine Stellungnahme von Lutz Lienenkämper (Bundesbank-Vorstand) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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