Anschlagsplan gegen deutschen Rüstungsmanager durchkreuzt

Anschlagsplan gegen deutschen Rüstungsmanager durchkreuzt

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Sicherheitslage in Hamburg (Drohnenindustrie)

Hamburg () – Der Chef eines deutschen Drohnenherstellers ist offenbar das Ziel von Anschlagsvorbereitungen durch einen russischen Nachrichtendienst gewesen. Davon gehen die deutschen Sicherheitsbehörden inzwischen aus, berichtet die „Zeit“.

Demnach sollen zwei Agenten den Manager zwischen Dezember 2025 und März dieses Jahres an seinem Wohnort in Bayern ausgespäht haben. Sie fertigten unter anderem Bilder und Videos von seinem Haus und der Meldeadresse seines Unternehmens an und trugen im Internet Informationen über den Geschäftsführer zusammen. Die deutschen Ermittler wurden nach Informationen der „Zeit“ Ende vergangenen Jahres von einem ausländischen Nachrichtendienst gewarnt.

Fahnder nahmen daraufhin einen Ukrainer und eine Rumänin im Frühjahr dieses Jahres in Spanien und in Nordrhein-Westfalen fest. Der Generalbundesanwalt hat gegen beide Haftbefehle wegen des Verdachts auf geheimdienstliche Agententätigkeit für einen ausländischen Nachrichtendienst erlassen. Auf Anfrage wollten sich die Anwälte der Beschuldigten nicht äußern.

Der betroffene Rüstungsmanager steht mittlerweile unter Personenschutz. Seine Gefährdung gilt als sehr hoch. Nach Recherchen der „Zeit“ soll sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) fortwährend zu dem Fall unterrichten lassen. Informationen der Zeitung zufolge soll auch mindestens ein weiteres deutsches Rüstungsunternehmen im Visier der russischen Geheimdienste stehen.

Erst vor wenigen Wochen wurden an der serbisch-ungarischen Grenze, nahe der Stadt Subotica, zwei Verdächtige festgenommen. In ihrem Lastwagen sollen Beamte präparierte Verstecke gefunden haben, in denen Sprengstoff geschmuggelt wird. Das zuständige Gericht bestätigte der „Zeit“ die Festnahmen. Die Ermittler sollen auf den Handys der Verdächtigen Kontakte zum russischen Geheimdienst gefunden haben. Das Ziel des Lastwagens soll offenbar ebenso ein Ort in Bayern gewesen sein. In Deutschland unterliegt der Fall höchster Geheimhaltung. Die Ermittler schließen nicht aus, dass das Leben eines weiteren Rüstungsmanagers gefährdet ist.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Sicherheitsbehörden, „Zeit“, Generalbundesanwalt, Bundesregierung, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Polizei, Fahnder, Ermittler, ukrainische Behörden, rumänische Behörden, Gericht, russischer Nachrichtendienst, russische Geheimdienste, ausländischer Nachrichtendienst, Deutscher Nachrichtendienst (generisch im Text), Generalstaatsanwaltschaft (implizit im Kontext), Anwälte der Beschuldigten, Bundeskriminalamt (implizit), deutsche Ermittler

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand zwischen Dezember 2025 und März 2026 statt (Ausspähungen am Wohnort/mit Bildern & Videos).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg, Bayern, Spanien, Nordrhein-Westfalen, serbisch-ungarische Grenze (nahe der Stadt Subotica), Subotica (Stadt)

Worum geht es in einem Satz?

Laut der „Zeit“ soll der Chef eines deutschen Drohnenherstellers in Bayern Ziel von Anschlagsvorbereitungen durch einen russischen Nachrichtendienst gewesen sein, wofür im Zeitraum Dezember 2025 bis März dieses Jahres zwei Agenten ihn ausspähten und anschließend in Spanien sowie Nordrhein-Westfalen Festnahmen und Ermittlungen gegen mutmaßliche ausländische Agententätigkeit folgten, woraufhin er mittlerweile unter Personenschutz steht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung durch einen ausländischen Nachrichtendienst Ende 2025

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutsche Sicherheitsbehörden sollen von Anschlagsvorbereitungen durch einen russischen Nachrichtendienst ausgehen
  • „Zeit“ berichtet, Ermittler seien Ende vergangenen Jahres vorgewarnt worden
  • Beschuldigte wurden im Frühjahr in Spanien und Nordrhein-Westfalen festgenommen, Haftbefehle wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit erlassen
  • Der Betroffene steht mittlerweile unter Personenschutz, Gefährdung gilt als sehr hoch
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) soll sich fortwährend zu dem Fall unterrichten lassen
  • Mindestens ein weiteres deutsches Rüstungsunternehmen soll im Visier russischer Geheimdienste stehen
  • Höchste Geheimhaltung im laufenden Fall
  • Ermittler schließen nicht aus, dass das Leben eines weiteren Rüstungsmanagers gefährdet ist

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Personenschutz für den betroffenen Manager
  • Sehr hohe Gefährdungslage für den Manager
  • Weiterer Ermittlungsfokus auf mindestens ein weiteres deutsches Rüstungsunternehmen
  • Möglichkeit, dass das Leben eines weiteren Rüstungsmanagers gefährdet sein könnte
  • Weitere Ermittlungs- und Sicherheitsmaßnahmen durch die Sicherheitsbehörden
  • Unterbindung und Aufdeckung geheimer Unterstützungstätigkeiten ausländischer Nachrichtendienste

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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