Panorama: Sextortion in Ludwigshafen
Ludwigshafen () – Eine 13-Jährige ist in den vergangenen Wochen über TikTok von einer unbekannten Person aufgefordert worden, sich nackt zu zeigen. Das teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit.
Die Person hatte sich als Mädchen ausgegeben und regelmäßig mit der Jugendlichen gechattet.
Als die 13-Jährige der Aufforderung nachkam, drohte die Person damit, die Nacktaufnahmen zu verbreiten, und forderte weitere Bilder und Videos. Die Jugendliche ging nicht auf die Forderung ein und erstattete Anzeige.
Die Polizei sprach in diesem Zusammenhang von sexueller Erpressung, auch Sextortion genannt.
Um sich zu schützen, rät das Polizeipräsidium unter anderem, keine Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen, die Privatsphäreneinstellungen regelmäßig zu prüfen und bei Videochats vorsichtig zu sein. Wer bereits erpresst werde, solle kein Geld überweisen, den Kontakt zu der anonymen Person abbrechen, Chatverläufe per Screenshot sichern und Anzeige erstatten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es kommen keine vollständigen Namen von Personen im Text vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Polizeipräsidium Rheinpfalz, Polizei, dts Nachrichtenagentur, TikTok
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: „in den vergangenen Wochen“
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Ludwigshafen
Worum geht es in einem Satz?
In Ludwigshafen wurde bekannt, dass eine 13-Jährige über TikTok von einer unbekannten Person sexualisiert und zu Nacktdarstellungen aufgefordert wurde, wobei diese mit der Veröffentlichung drohte (Sextortion) und die Polizei nun zu Schutzmaßnahmen wie dem Abbruch des Kontakts, keinem Geldversenden und dem Sichern von Beweisen rät.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Eine unbekannte Person gab sich als Mädchen aus und forderte die 13-Jährige über TikTok in den vergangenen Wochen auf, sich nackt zu zeigen.
- Die Person drohte nach den ersten Nacktaufnahmen damit, die Bilder zu verbreiten, und verlangte weitere Bilder und Videos.
- Die 13-Jährige kam der Aufforderung nach, erstattete anschließend Anzeige, weil sie von sexueller Erpressung betroffen war.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Text wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Es werden ausschließlich Schutz- und Verhaltenshinweise durch das Polizeipräsidium Rheinpfalz genannt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sexuelle Erpressung und damit verbundene psychische Belastung
- Drohungen mit der Verbreitung von Nacktaufnahmen
- Aufforderungen zu weiteren sexualisierten Bildern und Videos
- Risiko weiterer digitaler Übergriffe durch fortgesetzten Kontakt
- Bedarf an Schutzmaßnahmen und rechtzeitiger Anzeige bei der Polizei
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz spricht in diesem Zusammenhang von sexueller Erpressung (auch Sextortion genannt) und gibt entsprechende Schutz- und Verhaltenshinweise.
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