Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen seit Gründung um 52,3 Prozent gestiegen

Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen seit Gründung um 52,3 Prozent gestiegen

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Gesellschaft: NRW-Basisdaten im Wandel

Düsseldorf () – Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen ist seit der Gründung des Landes im Jahr 1946 um 52,3 Prozent gestiegen. Das hat der Landesbetrieb IT.NRW am Dienstag mitgeteilt.

Demnach lebten im Gründungsjahr rund 11,8 Millionen Menschen im Land. Ende 2025 waren es knapp 18 Millionen.

Der Anteil der weiblichen Bevölkerung war vor 80 Jahren, mit 54,5 %, höher als heute (Ende 2025: 50,8 %).

Grund war die Übersterblichkeit von Männern im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Im Jahr 1946 wurden in NRW 178.600 Kinder lebend geboren; 2025 waren es mit 148.000 etwa 17 % weniger als damals. Auch in Relation zur Bevölkerungszahl zeigt sich somit eine stark rückläufige Geburtenentwicklung: Im Jahr 1946 wurden 15,5 Kinder je 1.000 Einwohner geboren – 2025 waren es nur noch 8,2 Geborene je 1.000 Einwohner.

Die höchste Geburtenzahl gab es mit 300.400 im Jahr 1964, die niedrigste mit 143.100 im Jahr 2011.

Die Zahl der Sterbefälle war im vergangenen Jahr in NRW mit 218.700 um 62 % höher als im Jahr 1946 (damals: 135.000). Diese Zunahme ist aber im Wesentlichen auf die gestiegene Einwohnerzahl zurückzuführen.

Bezogen auf die Einwohnerzahl starben im Jahr 2025 mit 12,1 mehr Menschen je 1.000 Einwohner als im Jahr 1946 (damals: 11,8).

Im Nachkriegsjahr 1946 heirateten in NRW etwa 97.000 Paare (8,4 Eheschließungen je 1.000 Einwohner). In den 1950er und 1960er Jahren erreichte die Zahl der Eheschließungen pro Jahr überdurchschnittlich hohe Werte: Im Jahr 1951 wurde mit 152.100 (11,3 je 1.000 Einwohner) der Höchststand erreicht, bevor die Zahl der Trauungen ab 1970 sukzessive bis zum Jahr 2007 auf 80.100 (4,4 je 1.000 Einwohner) zurückging.

Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg erreichte sie einen historischen Tiefstand im Jahr 2021 (76.800 Trauungen; 4,3 je 1.000 Einwohner). Seither verbleibt die Anzahl der Eheschließungen auf einem niedrigen Niveau und lag 2025 mit 76.900 Trauungen nur knapp über dem Wert von 2021.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NRW-Landesschild (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine vollständigen Namen von Personen im Text vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

IT.NRW

Wann ist das Ereignis passiert?

Dienstag (genauer: am Dienstag) – Berichtet/mitgeteilt am Dienstag; das Ereignis selbst bezieht sich auf Werte seit der Gründung des Landes 1946 sowie auf Ende 2025 und das Jahr 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen (NRW)

Worum geht es in einem Satz?

Seit 1946 ist die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen um 52,3 % auf knapp 18 Mio. (Ende 2025) gestiegen, während sich die Geburtenzahl stark verringerte und auch die Eheschließungen nach hohen Werten in den 1950/60ern seit Jahren auf niedrigem Niveau liegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Übersterblichkeit von Männern im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bevölkerungswachstum in Nordrhein-Westfalen seit 1946 auf 52,3 Prozent
  • Rückgang des Anteils der weiblichen Bevölkerung von 54,5 Prozent auf 50,8 Prozent
  • Geburtenentwicklung rückläufig durch weniger lebend geborene Kinder von 178.600 auf 148.000
  • Sinkende Geburtenquote von 15,5 Geburten je 1.000 Einwohner auf 8,2
  • Höhere Zahl der Sterbefälle 2025 mit 218.700 im Vergleich zu 1946 mit 135.000
  • Höhere Sterberate bezogen auf die Einwohnerzahl 2025 mit 12,1 je 1.000 Einwohner gegenüber 1946 mit 11,8
  • Rückgang der Zahl der Eheschließungen von rund 97.000 im Jahr 1946 auf 76.900 im Jahr 2025
  • Seit 2021 geringe Zahl der Eheschließungen auf niedrigem Niveau

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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