Gesellschaft: Kriegsdienstverweigerung in Deutschland
Berlin () – Immer mehr einstige Kriegsdienstverweigerer machen ihre Entscheidung rückgängig. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).
Neben der Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt demnach auf deutlich niedrigerem Niveau auch die Zahl derjenigen, die ihre frühere Kriegsdienstverweigerung widerrufen. 2023 gingen beim Bundesamt 536 entsprechende Verzichtserklärungen ein, 2024 waren es 626, 2025 dann 781 und im ersten Halbjahr 2026 schließlich 402 – was, hochgerechnet auf das Gesamtjahr, einen neuen Rekord bedeuten würde. Für einen Widerruf reicht eine formlose Erklärung samt Unterschrift aus.
Eine Sprecherin des BAFzA erklärte, werde der Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zurückgezogen beziehungsweise der Verzicht erklärt, gelte die antragstellende Person rechtlich nicht mehr als Kriegsdienstverweigerer. Sie unterliege im Falle einer Reaktivierung der Wehrpflicht beziehungsweise im Spannungs- oder Verteidigungsfall wieder der uneingeschränkten Wehrpflicht.
Zuletzt hatte das Bundesamt bekannt gegeben, dass im Zuge der möglichen Wiedereinsetzung der Wehrpflicht die Zahl der Kriegsdienstverweigerer aktuell stark zunehme. Waren es 2023 noch 1.079, so wuchs sie im Jahr darauf bereits auf 2.249, 2025 dann auf 3.879 und im ersten Halbjahr 2026 schließlich auf 5.862.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldaten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ich kann keine Personen aus diesem Text extrahieren: Es kommen keine vollständigen Namen von Personen vor (es wird nur „eine Sprecherin des BAFzA“ genannt, ohne Namen).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundeswehr
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum des Ereignisses:erstes Halbjahr 2026 (mit Angaben zu den Jahren 2023, 2024 und 2025 sowie den Vergleichszahlen zum Stand im ersten Halbjahr 2026).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Immer mehr frühere Kriegsdienstverweigerer ziehen ihre Entscheidung zurück, wobei beim BAFzA die Widerrufe von 536 (2023) über 626 (2024) und 781 (2025) auf 402 im ersten Halbjahr 2026 anstiegen und bei Rücknahme der Person rechtlich nicht mehr als Kriegsdienstverweigerer gilt, jedoch im Spannungs- oder Verteidigungsfall wieder der uneingeschränkten Wehrpflicht unterliegen kann.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mögliche Wiedereinsetzung der Wehrpflicht
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rücknahme des Antrags auf Kriegsdienstverweigerung oder Widerruf der Verzichtserklärung
- Rechtliche Einstufung als Kriegsdienstverweigerer endet
- Wieder unter uneingeschränkter Wehrpflicht im Falle einer Reaktivierung der Wehrpflicht
- Wieder unter uneingeschränkter Wehrpflicht im Spannungs- oder Verteidigungsfall
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, eine Sprecherin des BAFzA wird zitiert („Eine Sprecherin des BAFzA erklärte, ...“).
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