ProSiebenSat.1 plant neuen Free-TV-Sender

Unterföhring plant neuen Sat.2-Sender

Unterföhring () – Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 will einen neuen linearen, frei empfangbaren Sender starten. Das Unternehmen plant, 2027 mit Sat.2 auf Sendung zu gehen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Henrik Pabst, bei ProSiebenSat.1 als Chief Content Officer für das Programm zuständig, sagte der Zeitung: „Es kommt noch ein Sender in der Sat.1-Familie hinzu. Wir werden 2027 mit Sat.2 starten.“ Der Sender richte sich an Zuschauer im Alter von 45 bis 65 Jahren. „Da gibt es eine hohe Nachfrage an großen fiktionalen Serien, die man noch sehr gut von früher kennt“, so Pabst. Zum Programm sollen unter anderem „Der Bulle von Tölz“, „Kommissar Rex“ und alte Daily-Soaps wie „Verliebt in Berlin“ gehören. Die Werbewirtschaft habe positive Signale gegeben.

Der Schritt kommt überraschend, weil der Zuspruch zu linearen Sendern zurückgeht und Streaming-Angebote immer attraktiver werden. Pabst sagte, die bisherigen Zielgruppensender der Gruppe seien erfolgreich und würden Marktanteile gewinnen. Er betonte aber, dass Sat.2 Teil eines viel größeren Puzzles sei. Für jeden Inhalt werde in der Gruppe die richtige Ausspielung und ein individuelles Monetarisierungs-Konzept gefunden. Die Sender blieben dabei wichtig – als „Qualitäts-Anker mit Millionenreichweite“. Pabst sagte: „Ich bin überzeugt, dass es unsere frei empfangbaren Sender noch lange geben wird. Aber wir verteilen unser Programm heute über alle Plattformen.“

Im vergangenen Herbst hatte die italienische Mediengruppe Media for Europe (MFE) die Mehrheit an ProSiebenSat.1 übernommen. Mit dem geplanten Start von Sat.2 habe dies aber nichts zu tun, so Pabst. Die Idee gebe es schon länger. Es gebe Geschäftsbereiche, in denen man mit MFE gut zusammenarbeite, etwa bei Streaming-Technologie und IT. Programm-Entscheidungen würden aber in Deutschland getroffen. „Nur dann kommt das beste Ergebnis dabei heraus“, sagte Pabst.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ProSiebenSat.1 Media AG (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

ProSiebenSat.1 plant neuen Free-TV-Sender

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Henrik Pabst

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

ProSiebenSat.1, Sat.1, Sat.2, Süddeutsche Zeitung, Media for Europe (MFE), ProSiebenSat.1 Media AG

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis (geplanter Start von Sat.2 bei ProSiebenSat.1) soll im Jahr 2027 stattfinden.

Zusätzlich erwähnt: „im vergangenen Herbst“ (Übernahme der Mehrheit durch MFE), ohne konkretes Datum.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Unterföhring, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

ProSiebenSat.1 plant laut „Süddeutsche Zeitung“ mit „Sat.2“ 2027 einen neuen linearen, frei empfangbaren Sender für Zuschauer (45–65) zu starten, der vor allem bekannte fiktionale Serien wie „Der Bulle von Tölz“ oder „Kommissar Rex“ sowie alte Daily-Soaps zeigen soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückläufiger Zuspruch zu linearen Sendern
  • Steigende Attraktivität von Streaming-Angeboten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stärkung des Programms und der Reichweite im frei empfangbaren Segment
  • Mögliche Erweiterung der Zielgruppenansprache für Zuschauer im Alter von 45 bis 65 Jahren
  • Ausbau des Angebots an großen fiktionalen Serien und bekannten Formaten
  • Beitrag zur Stabilisierung der Marktposition der bestehenden Zielgruppensender
  • Nutzung neuer Monetarisierungs- und Ausspielungsansätze innerhalb der Senderfamilie
  • Positive Signale für die Werbewirtschaft durch das zusätzliche Senderangebot
  • Langfristige Bedeutung der frei empfangbaren Sender als Qualitäts-Anker mit hoher Reichweite
  • Bessere Verteilung von Inhalten über mehrere Plattformen statt nur auf lineares Fernsehen
  • Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen und Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensstruktur insbesondere bei Streaming-Technologie und IT

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Henrik Pabst (ProSiebenSat.1) wird mit mehreren wörtlichen Aussagen zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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