Wirtschaftspolitik in Berlin: Antragsstopp angekündigt
Berlin () – Das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung von Katherina Reiche (CDU) nimmt vorerst keine neuen Anträge für das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) an. Die Regierung setze die in der Koalition vereinbarten Konsolidierungsmaßnahmen um, sagte eine Ministeriumssprecherin dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
„Der Bundeshaushalt steht ganz im Zeichen dieser Konsolidierung“, sagte die Sprecherin. Diese betreffe auch Förderprogramme. Mit dem Programm werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen gefördert, häufig gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Aus Wirtschaft und Wissenschaft kam scharfe Kritik. Der Vorstandsvorsitzende des Verbands innovativer Unternehmen, Uwe Möhring, nannte die Entscheidung einen „Schlag ins Gesicht“ für den innovativen Mittelstand. Die Unternehmen benötigten gerade in der Wirtschaftskrise Verlässlichkeit, um neues Wissen ins Unternehmen zu holen und so kontinuierlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Martin Bastian, Präsident der Zuse-Gemeinschaft, die Forschungseinrichtungen vertritt, kritisierte, der Antragsstopp schwäche nun ausgerechnet den Transfer von Ideen in Produkte. „Genau hieran krankt das deutsche Innovationssystem“, sagte Bastian dem „Handelsblatt“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katherina Reiche (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katherina Reiche, Uwe Möhring, Martin Bastian
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswirtschaftsministerium, Katherina Reiche, CDU, Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, Handelsblatt, Vorstand innovativer Unternehmen, Uwe Möhring, Martin Bastian, Zuse-Gemeinschaft.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundeswirtschaftsministerium unter Katherina Reiche stoppt vorerst neue Anträge für das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM), um Konsolidierungsmaßnahmen umzusetzen, was auf scharfe Kritik aus Wirtschaft und Wissenschaft stößt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen
- Vorgaben des Bundeshaushalts
- Einschränkung von Förderprogrammen
- Fokussierung auf finanzielle Effizienz
- Dringlichkeit aufgrund der Wirtschaftskrise
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundeswirtschaftsministerium stellt neue ZIM-Anträge ein
- Konsolidierungsmaßnahmen der Regierung betreffen Förderprogramme
- Scharfe Kritik aus Wirtschaft und Wissenschaft
- Uwe Möhring (Vorstandsvorsitzender, Verband innovativer Unternehmen) nennt Entscheidung "Schlag ins Gesicht" für innovativen Mittelstand
- Martin Bastian (Präsident der Zuse-Gemeinschaft) kritisiert Antragsstopp als Schwächung des Transfers von Ideen in Produkte
Welche Konsequenzen werden genannt?
- keine neuen Anträge für ZIM angenommen
- Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen
- Einschränkung von Förderprogrammen
- Kritik aus Wirtschaft und Wissenschaft
- Verlust von Verlässlichkeit für Unternehmen
- Beeinträchtigung von Wettbewerbsfähigkeit
- Schwächung des Transfers von Ideen in Produkte
- Verschärfung der Probleme im deutschen Innovationssystem
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Uwe Möhring, der Vorstandsvorsitzende des Verbands innovativer Unternehmen, bezeichnet die Entscheidung als "Schlag ins Gesicht" für den innovativen Mittelstand.
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