Visa-Problematik zwischen Deutschland und Türkei
Berlin () – Das deutsche Auswärtige Amt sieht die Verantwortung für die langen Wartezeiten auf EU-Visa bei der Türkei. Ein grundsätzlicher Umschwung in der Visa-Vergabe „wäre absolut wünschenswert“, teilte das Auswärtige Amt am Montag auf Anfrage der mit, könne „aber letztlich nur im Rahmen einer Visaliberalisierung erreicht werden“.
Hier liege die Verantwortung nun bei der Türkei, die dafür nötigen Reformvorgaben der EU umzusetzen. Das Auswärtige Amt nahm in diesem Zusammenhang konkret Bezug auf eine Neuregelung der Social-Media-Nutzung in der Türkei. „Das berechtigte Interesse an einem effektiven Jugendschutz darf dabei nicht zu weiteren Rückschritten im Bereich der Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit führen“, hieß es.
Vorangegangen waren Berichte, wonach Türken fast ein Jahr lang auf ein Visum für Deutschland warten müssen. „Das Auswärtige Amt weiß um die Bedeutung der Visafrage in der Türkei. Unsere Visastellen arbeiten unerlässlich daran, alle Anträge so effizient und so kundenorientiert wie möglich zu bearbeiten. Die Nachfrage übersteigt jedoch die Kapazitäten bei Weitem“, heißt es in Berlin.
Es sei bereits das Personal vor Ort verstärkt und der Prozess digitalisiert worden. „Auch haben wir uns im Kreis der Schengen-Partner erfolgreich für eine Anpassung der Visadauer eingesetzt, sodass mehrjährige Visa nun großzügiger erteilt werden können. Ebenfalls erleichtert die Einführung eines sogenannten Business Fast Track kurzfristige Reisen für Geschäftsreisende mit Deutschland-Bezug.“ Diese Maßnahmen müssten nun Wirkung zeigen, so das Auswärtige Amt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flugzeuge von Turkish Airlines und Sunexpress (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Auswärtiges Amt, EU, Türkei, Schengen-Partner.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Türkei.
Worum geht es in einem Satz?
Das deutsche Auswärtige Amt macht die Türkei für die langen Wartezeiten auf EU-Visa verantwortlich und fordert Reformen zur Visaliberalisierung, während es gleichzeitig die Belastung des Antragsverfahrens und die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der deutschen Visastellen betont.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Langanhaltende Wartezeiten für EU-Visa
- Verantwortung des Auswärtigen Amts auf Türkei
- Notwendige Reformvorgaben der EU
- Neuregelung der Social-Media-Nutzung in der Türkei
- Bedeutung des effektiven Jugendschutzes
- Anforderungen an Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit
- Überlastung der Visastellen aufgrund hoher Nachfrage
- Maßnahmen zur Personalverstärkung und Digitalisierung der Prozesse
- Anpassung der Visadauer im Schengen-Raum
- Einführung eines Business Fast Tracks
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagieren nicht im Artikel beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verantwortung für lange Wartezeiten liegt bei der Türkei
- Wünschenswertes Ziel: grundsätzlicher Umschwung in der Visa-Vergabe
- Notwendigkeit zur Umsetzung von Reformvorgaben durch die Türkei
- Risiko für Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit durch Social-Media-Regelungen
- Bedeutung der Visafrage für Türken erkannt
- Verstärkung des Personals vor Ort
- Digitalisierung des Antragsprozesses
- Anpassung der Visadauer durch Schengen-Partner
- Einführung eines Business Fast Track für Geschäftsreisende
- Maßnahmen müssen Wirkung zeigen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des deutschen Auswärtigen Amts zitiert, die die Verantwortung für die langen Wartezeiten auf EU-Visa bei der Türkei sieht.
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