Energieversorgung und Fracking in Deutschland
München () – Fracking könnte die Erdgasversorgung in Deutschland langfristig verbessern, jedoch nicht kurzfristig bestehende Engpässe beheben oder die Gaspreise spürbar senken. Das geht aus einer Analyse des Ifo-Instituts hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.
„Das Potenzial deutscher Schiefergasvorkommen wird zwar als groß eingeschätzt, jedoch wären nach Experteneinschätzungen Hunderte von Bohrungen notwendig, um diese Ressource zu nutzen“, sagte Karen Pittel, Leiterin des Ifo-Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen. „Der Aufbau einer Fracking-Industrie, die entsprechende Mengen fördern könnte, würde sich über mehrere Jahre hinziehen.“
Das Fördervolumen durch Fracking könnte etwa 5 bis 10 Milliarden Kubikmeter pro Jahr betragen, was rund 6 bis 12 Prozent des deutschen Gasverbrauchs von 2025 entspricht. Der Eigenanteil liegt derzeit bei 4,2 Prozent. Es bleibt jedoch unsicher, ob Fracking in Deutschland zu wettbewerbsfähigen Kosten möglich wäre oder ob staatliche Unterstützung notwendig wäre. Cyril Stephanos von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) sagte, dass die zusätzlichen Fördermengen im globalen Vergleich klein seien und die Preise auf dem Weltmarkt kaum beeinflussen würden.
Die Umweltrisiken durch Fracking werden als gering bewertet, sofern hohe Standards durchgesetzt werden. Die Forscher sprechen sich dafür aus, Probebohrungen zuzulassen, um weitere Daten zu den tatsächlichen Förderkosten und Umweltwirkungen zu gewinnen. Dafür müsste jedoch das Fracking-Verbot in Deutschland aufgehoben werden, was auf gesellschaftliche Widerstände stoßen könnte.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karen Pittel, Cyril Stephanos
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ifo-Institut, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist der Mittwoch, an dem die Analyse des Ifo-Instituts veröffentlicht wurde. Ein genaues Datum wird nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Fracking könnte die langfristige Erdgasversorgung in Deutschland verbessern, jedoch nicht kurzfristige Engpässe lösen oder die Gaspreise senken, da hunderte Bohrungen erforderlich wären und Unsicherheiten über die Kosten und gesellschaftliche Akzeptanz bestehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ungleiche Gasversorgung in Deutschland
- Hohe Gaspreise
- Bedarf an alternativen Energiequellen
- Große Schiefergasvorkommen in Deutschland
- Notwendigkeit von Hunderten von Bohrungen
- Zeitintensive Entwicklung einer Fracking-Industrie
- Unsicherheiten zu Kosten und Wettbewerbsfähigkeit
- Potenzielle Umweltrisiken und gesellschaftliche Widerstände
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Langfristige Verbesserung der Erdgasversorgung in Deutschland
- Unfähigkeit, kurzfristige Engpässe zu beheben
- Keine spürbare Senkung der Gaspreise
- Hunderte von Bohrungen notwendig für Ressourcennutzung
- Aufbau einer Fracking-Industrie dauert mehrere Jahre
- Fördervolumen könnte 5 bis 10 Milliarden Kubikmeter pro Jahr betragen
- Unsicherheit über wettbewerbsfähige Kosten
- Möglicher Bedarf an staatlicher Unterstützung
- Zusätzliche Fördermengen klein im globalen Vergleich
- Geringe Umweltrisiken bei hohen Standards
- Vorschlag zur Zulassung von Probebohrungen
- Notwendigkeit der Aufhebung des Fracking-Verbots
- Mögliche gesellschaftliche Widerstände gegen das Fracking-Verbot
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Karen Pittel, Leiterin des Ifo-Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen, äußert sich zur Notwendigkeit hunderter Bohrungen, um die deutschen Schiefergasvorkommen zu nutzen.
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