Sachsen-Anhalt kauft Intel-Grundstück zurück

Sachsen-Anhalt kauft Intel-Grundstück zurück

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Wirtschaft: High-Tech-Entwicklung bei Magdeburg

Magdeburg () – Das Land Sachsen-Anhalt hat Intel die Flächen bei Magdeburg abgekauft, die ursprünglich für die Ansiedlung des Halbleiterunternehmens vorgesehen waren. Mit der notariellen Beurkundung des Grundstückskaufvertrages zwischen Intel und dem Land Sachsen-Anhalt am Freitag sei „ein weiterer wichtiger Schritt zur langfristigen Entwicklung des High-Tech Parks Sachsen-Anhalt vollzogen“ worden, teilte die Landesregierung mit.

Nach der ursprünglichen Investitionsentscheidung des Unternehmens für Magdeburg im Jahr 2022 und dem damit verbundenen Erwerb von Grundstücken durch Intel waren die Areale durch die landeseigene High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH (HTP GmbH) seit 2024 planungsrechtlich vorbereitet und infrastrukturell teilerschlossen worden. Hierzu zählten unter anderem komplexe Genehmigungs- und Erschließungsmaßnahmen sowie die Vorbereitung leistungsfähiger Energie-, Wasser-, Verkehrs- und Digitalinfrastrukturen mit dem Ziel, die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer Unternehmen zur Entwicklung des High-Tech Parks zu schaffen.

Land und Bund waren außerdem bereit, das Intel-Projekt mit viel Geld zu fördern, allein der Bund wollte knapp zehn Milliarden Euro geben. Doch der US-Konzern verzichtete lieber darauf und sagte das Vorhaben im letzten Jahr endgültig ab, nachdem es ein Jahr zuvor schon auf Eis gelegt worden war.

Wie viel Geld das Land nun für den Kauf der Intel-Grundstücke auf den Tisch legen musste, wurde am Freitag nicht mitgeteilt. Im Gespräch war im Vorfeld ein „dreistelliger Millionenbetrag“ für eine Gesamtfläche von etwa 400 Hektar, die Intel gehört haben sollen, insgesamt ist die Industriefläche etwa 1.100 Hektar groß.

„Mit dem nun erreichten Vertragsabschluss schaffen wir die Grundlage, die bereits geschaffenen Potenziale des Standortes aktiv weiterzuentwickeln“, sagte Jürgen Ude, Staatssekretär für Strukturwandel, am Freitag. „Unser Ziel war es von Beginn an, die strategische Entwicklungsfähigkeit des Standortes dauerhaft zu sichern.“

Sachsen-Anhalt will aus den Flächen, derzeit hauptsächlich noch als Acker genutzt, auch ohne Intel einen High-Tech-Park machen. Ziel sei „die Etablierung eines international anschlussfähigen High-Tech-Standortes mit Fokus auf technologieintensive Industrieansiedlungen, innovative Wertschöpfungsketten sowie moderne Infrastruktur- und Innovationskonzepte“. Der „High-Tech Park Sachsen-Anhalt“ soll perspektivisch Raum für Unternehmen aus den Bereichen Mikroelektronik, digitale Industrie, KI- und datengetriebene Technologien sowie weitere technologieorientierte Branchen bieten, wie es hieß. Dafür sollen „die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine moderne und leistungsfähige Industrieentwicklung weiter vorangetrieben werden“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gewerbegebiet Eulenberg bei Magdeburg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jürgen Ude

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Intel, Land Sachsen-Anhalt, High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH (HTP GmbH), Bund

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des Ereignisses, also die notarielle Beurkundung des Grundstückskaufvertrages zwischen Intel und dem Land Sachsen-Anhalt, ist "am Freitag" erwähnt, ohne ein genaues Datum zu nennen. Daher ist die Antwort: Nicht erwähnt.

Die ursprüngliche Investitionsentscheidung von Intel für Magdeburg fand im Jahr 2022 statt. Die vorbereitenden Maßnahmen wurden seit 2024 durchgeführt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Das Land Sachsen-Anhalt hat Grundstücke bei Magdeburg von Intel erworben, die ursprünglich für die Ansiedlung des Halbleiterunternehmens vorgesehen waren, um die Entwicklung eines High-Tech Parks voranzutreiben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Landesregierung Sachsen-Anhalt erwirbt Grundstücke von Intel
  • Ursprüngliche Ansiedlungsentscheidung von Intel in 2022
  • Vorbereitung der Flächen durch HTP GmbH seit 2024
  • Geplante Infrastrukturmaßnahmen für High-Tech Park
  • Finanzielle Unterstützung von Bund und Land für Intel-Projekt
  • Intel zieht sich nach vorübergehender Aussetzung des Projektes zurück
  • Ungeklärte Kosten für Grundstückserwerb, geschätzte "dreistellige Millionenbeträge"
  • Zielsetzung für High-Tech Park ohne Intel
  • Fokus auf technologieintensive Industrieansiedlungen und moderne Infrastruktur

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sachsen-Anhalt hat Flächen für Intel abgekauft
  • Notarielle Beurkundung des Kaufvertrags vollzogen
  • Ziel: langfristige Entwicklung des High-Tech Parks Sachsen-Anhalt
  • Vorbereitungen für das Grundstück bereits seit 2024 getroffen
  • Komplexe Genehmigungs- und Erschließungsmaßnahmen durchgeführt
  • Bund wollte knapp zehn Milliarden Euro für das Projekt bereitstellen
  • Intel hat das Projekt letztendlich abgesagt
  • Kaufpreis für Grundstücke wurde nicht veröffentlicht; Gespräche über dreistelligen Millionenbetrag
  • Jürgen Ude betont strategische Entwicklungsfähigkeit des Standorts
  • Sachsen-Anhalt plant trotzdem die Schaffung eines High-Tech-Parks
  • Fokus auf technologieintensive Industrieansiedlungen und moderne Infrastrukturen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kauf der Flächen durch das Land Sachsen-Anhalt
  • Weiterentwicklung des High-Tech Parks Sachsen-Anhalt
  • Vorbereitung leistungsfähiger Infrastruktur
  • Zielsetzungen für internationale Technologieansiedlungen
  • Etablierung eines konkurrenzfähigen High-Tech-Standorts
  • Potenzialnutzung für Mikroelektronik und digitale Industrie
  • Fokus auf KI- und datengetriebene Technologien
  • Entwicklung innovativer Wertschöpfungsketten
  • Sicherung der strategischen Entwicklungsfähigkeit des Standorts

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Jürgen Ude, Staatssekretär für Strukturwandel, sagte: "Mit dem nun erreichten Vertragsabschluss schaffen wir die Grundlage, die bereits geschaffenen Potenziale des Standortes aktiv weiterzuentwickeln."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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