Jugendkriminalität in Niedersachsen nach Pandemie verändert

Jugendkriminalität in Niedersachsen nach Pandemie verändert

News - Niedersachsen - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Gesellschaftliche Entwicklungen in Niedersachsen

Hannover () – Die Kinder- und Jugendkriminalität in Niedersachsen hat sich nach der Corona-Pandemie spürbar verändert. Das hat das Forschungsprojekt „Jugendkriminalität in Niedersachsen“ (JUKRIN) des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen ergeben, das zentrale Ursachen und Entwicklungen umfassend analysiert hat.

Die Zahl der tatverdächtigen Minderjährigen stieg von rund 29.000 im Jahr 2022 auf rund 32.000 im Jahr 2023, ging aber 2024 auf 31.444 und 2025 auf 29.918 leicht zurück, teilte das LKA mit.

Innenministerin Daniela Behrens erklärte, das Projekt JUKRIN liefere wichtige Hinweise für sicherheitsstrategische Entscheidungen. Ziel sei es, risikorelevante Entwicklungen für Jugendliche frühzeitig zu erkennen. „Wichtig ist, dass auf individueller Ebene konsequent eingegriffen wird, bevor sich delinquentes Verhalten verfestigt und kriminelle Lebensläufe entstehen“, sagte Behrens.

Dazu brauche es ein wirksames Zusammenspiel aus präventiver Polizeiarbeit, früher Intervention und der Stärkung der Familie.

Die Untersuchung zeigt, dass Kinder und Jugendliche aus strukturell benachteiligten Landkreisen häufiger polizeilich als Tatverdächtige registriert werden. Als Risikofaktoren nennt die Studie unter anderem sozioökonomische Benachteiligung, fehlende Freizeitangebote und ein instabiles soziales Umfeld.

LKA-Präsident Thorsten Massinger betonte, Jugendkriminalität dürfe nicht isoliert betrachtet werden. „Es braucht eine Kombination aus präventiven Maßnahmen und konsequenter Strafverfolgung“, sagte er. Das gelinge nur gemeinsam mit Kommunen, Schulen, Eltern und der Jugendhilfe.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Daniela Behrens, Thorsten Massinger

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen, Forschungsprojekt „Jugendkriminalität in Niedersachsen“ (JUKRIN), Innenministerin Daniela Behrens, Kommunen, Schulen, Eltern, Jugendhilfe.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hannover, Niedersachsen

Worum geht es in einem Satz?

Die Kinder- und Jugendkriminalität in Niedersachsen hat sich nach der Corona-Pandemie verändert, mit einem Anstieg tatverdächtiger Minderjähriger bis 2023 und einem Fokus auf präventive Maßnahmen, um delinquentes Verhalten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Kinder- und Jugendkriminalität nach der Corona-Pandemie
  • Forschungsprojekt „Jugendkriminalität in Niedersachsen“ (JUKRIN)
  • Zahl der tatverdächtigen Minderjährigen in Niedersachsen
  • Strukturell benachteiligte Landkreise
  • Sozioökonomische Benachteiligung als Risikofaktor
  • Fehlende Freizeitangebote
  • Instabiles soziales Umfeld

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Innenministerin Daniela Behrens betont Wichtigkeit von JUKRIN für sicherheitsstrategische Entscheidungen
  • Ziel: frühzeitige Erkennung risikorelevanter Entwicklungen bei Jugendlichen
  • Notwendigkeit konsequenter Intervention auf individueller Ebene
  • Wirksames Zusammenspiel aus präventiver Polizeiarbeit, früher Intervention und Familienstärkung gefordert
  • LKA-Präsident Thorsten Massinger fordert Kombination aus präventiven Maßnahmen und Strafverfolgung
  • Jugendkriminalität muss in Zusammenarbeit mit Kommunen, Schulen, Eltern und Jugendhilfe betrachtet werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der tatverdächtigen Minderjährigen
  • Frühzeitige Erkennung risikorelevanter Entwicklungen
  • Notwendigkeit individueller Interventionen
  • Verhinderung von verfestigtem delinquente Verhalten
  • Stärkung der Familie
  • Kombination präventiver Maßnahmen und Strafverfolgung
  • Zusammenarbeit mit Kommunen, Schulen, Eltern und Jugendhilfe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen zitiert. Innenministerin Daniela Behrens betont, dass das Projekt JUKRIN wichtige Hinweise für sicherheitsstrategische Entscheidungen liefert und dass individuelle Intervention entscheidend ist, um kriminelle Lebensläufe zu verhindern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert