Index: KI setzt Bürojobs unter Druck

Index: KI setzt Bürojobs unter Druck

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Wirtschaftlicher Wandel durch Künstliche Intelligenz in Berlin

Berlin () – Der Arbeitsmarkt verschiebt sich mit der Verbreitung sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) zulasten klassischer Büroberufe, während handwerkliche Tätigkeiten vergleichsweise stabil gefragt bleiben.

Das zeigt eine Auswertung des Stellenmarktforschers Index, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Demnach ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in Büro- und Verwaltungsberufen zuletzt deutlich gesunken. Im Sekretariat und Office Management lag das Minus bei 22 Prozent, im Personalwesen bei 19 Prozent. Im Bau, Handwerk und im Bereich Umwelt fiel der Rückgang mit 14 Prozent deutlich geringer aus.

Noch klarer zeigt sich der Trend bei den Tätigkeitsprofilen, die von Industrieunternehmen ausgeschrieben werden: 2025 brach die Zahl offener Stellen für Geschäftsführer um 30 Prozent ein und für akademische Fachkräfte um 22 Prozent, aber bei Fachkräften mit Berufsausbildung betrug das Minus nur acht Prozent.

Die Daten basieren auf einer breiten Analyse von 197 Printmedien, 321 Onlinebörsen, dem Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit sowie rund 969.000 Firmenwebsites. Die Auswertung deutet darauf hin, dass Berufe mit hohem Anteil an Routinetätigkeiten stärker unter Druck geraten. Neben Konjunktureffekten scheint auch der Einsatz generativer KI eine Rolle zu spielen.

„Akademiker sind nicht mehr immun“, sagte Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gleichzeitig sei die Lage grundsätzlich angespannt. „In der aktuellen Konjunkturkrise gibt es insgesamt wenig neue Jobs.“

Vertreter des Handwerks sehen in der Entwicklung dennoch eine Chance. Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), sagte, während KI zunehmend standardisierte Tätigkeiten im Büro- und Wissensbereich übernehme, wachse zugleich die Nachfrage nach dem, was sie nicht leisten könne: handwerkliches Können, Erfahrung und Verantwortung.

„KI treibt das Handwerk um“, sagte auch Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Viele junge Menschen prüften ihre beruflichen Optionen neu und entdeckten dabei auch die Stabilität handwerklicher Tätigkeiten. „Es gibt keinen Automatismus: KI kommt und alle gehen ins Handwerk“, so Esser. Dennoch schärfe die Entwicklung den Blick für die Sicherheit praktischer Berufe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büros (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Enzo Weber, Jörg Dittrich, Friedrich Hubert Esser

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesagentur für Arbeit, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) führt zu einem Rückgang der Stellenangebote in Büroberufen, während handwerkliche Tätigkeiten stabiler bleiben und zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme der Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI)
  • Rückgang der Nachfrage nach klassischen Büroberufen
  • Stabilität handwerklicher Tätigkeiten
  • Deutlicher Stellenrückgang in Sekretariat und Personalwesen
  • Sinkende Stellenangebote für Geschäftsführer und akademische Fachkräfte
  • Druck auf Berufe mit hohem Anteil an Routinetätigkeiten
  • Einfluss von Konjunktureffekten auf die Arbeitsplatzsituation
  • Zusammenwirken von KI und der aktuellen Konjunkturkrise

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Rückgang offener Stellen in Büro- und Verwaltungsberufen
  • Sekretariat und Office Management minus 22 Prozent, Personalwesen minus 19 Prozent
  • Bau und Handwerk nur minus 14 Prozent
  • 30 Prozent weniger Stellen für Geschäftsführer 2025, 22 Prozent für akademische Fachkräfte
  • Minus bei Fachkräften mit Berufsausbildung nur acht Prozent
  • Berufe mit vielen Routinetätigkeiten stärker unter Druck
  • Forschung leitet Auswirkungen der generativen KI ab
  • Enzo Weber betont, dass auch Akademiker betroffen sind
  • Konjunkturkrise führt zu wenig neuen Jobs
  • Handwerksvertreter sehen Chancen in der Entwicklung
  • Jörg Dittrich hebt Nachfrage nach handwerklichem Können hervor
  • Friedrich Hubert Esser betont, dass junge Menschen handwerkliche Berufe neu betrachten
  • Keine automatische Hinwendung ins Handwerk durch KI

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der ausgeschriebenen Stellen in Büro- und Verwaltungsberufen
  • Minus von 22 Prozent im Sekretariat und Office Management
  • Minus von 19 Prozent im Personalwesen
  • Geringerer Rückgang in Bau, Handwerk und Umwelt (14 Prozent)
  • Einbruch der offenen Stellen für Geschäftsführer um 30 Prozent bis 2025
  • Minus von 22 Prozent für akademische Fachkräfte
  • Minus von nur acht Prozent für Fachkräfte mit Berufsausbildung
  • Berufe mit hohem Anteil an Routinetätigkeiten unter Druck
  • Geringe Anzahl neuer Jobs in der aktuellen Konjunkturkrise
  • Wachsender Bedarf an handwerklichem Können, Erfahrung und Verantwortung
  • Junge Menschen prüfen berufliche Optionen neu
  • Erhöhung des Interesses an Stabilität handwerklicher Tätigkeiten
  • Schärferer Blick für Sicherheit praktischer Berufe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am IAB, äußert, dass "Akademiker nicht mehr immun" seien und beschreibt die angespannten Arbeitsmarktbedingungen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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