Studie: Subventionen können AfD ausbremsen

Studie: Subventionen können AfD ausbremsen

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Wirtschaft und Politik in Deutschland

Berlin () – Subventionen könnten laut einer Studie gezielt eingesetzt werden, um den Stimmenanteil der AfD zu senken. In bestimmten Regionen führe ein Anstieg der Infrastrukturförderung um 100 Euro pro Einwohner zu rund 1,0 Prozentpunkten weniger AfD-Stimmanteil, so das Ergebnis einer Analyse der Bertelsmann-Stiftung und der Universitäten Düsseldorf, Princeton und Davis in Kalifornien.

Demnach gibt es diesen Effekt aber hauptsächlich in Kreisen mit einem hohen Anteil von Beschäftigten, die in CO2-intensiven Branchen wie Stahl oder Chemie tätig sind oder CO2-intensive Produkte wie Verbrennungsmotoren bauen. „Es muss bei den Menschen der Eindruck entstehen, dass vor Ort etwas Neues entsteht, wenn etwas anderes wegbricht“, sagte der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum, einer der Autoren, dem „Spiegel“.

Regionale Wirtschaftsförderung solle seiner Ansicht nach nicht nur strukturschwache Regionen in den Fokus nehmen, sondern auch solche, denen es noch gut geht, wo aber Abstiegsängste herrschen. Wirtschaftsförderung sei „das wirksamste Mittel gegen die AfD“, sagte Südekum.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Plakat (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jens Südekum

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, Bertelsmann-Stiftung, Universität Düsseldorf, Princeton University, University of California, Davis, Spiegel

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Düsseldorf, Princeton, Davis (Kalifornien).

Worum geht es in einem Satz?

Eine Studie zeigt, dass gezielte Subventionen in bestimmten Regionen den Stimmenanteil der AfD senken können, insbesondere durch Infrastrukturausgaben, die den Eindruck vermitteln, dass wirtschaftliche Veränderungen positive Impulse erzeugen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Studie der Bertelsmann-Stiftung und Universitäten Düsseldorf, Princeton, Davis
  • Anstieg der Infrastrukturförderung um 100 Euro pro Einwohner
  • Zusammenhang zwischen Infrastrukturförderung und AfD-Stimmanteil
  • Fokus auf Regionen mit hoher Beschäftigung in CO2-intensiven Branchen
  • Eindruck von Neuem in strukturschwachen Regionen notwendig
  • Zielgerichtete Wirtschaftsförderung zur Reduzierung von Abstiegsängsten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

verneinen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Subventionen könnten gezielt eingesetzt werden
  • Senkung des Stimmenanteils der AfD
  • Anstieg der Infrastrukturförderung senkt AfD-Stimmanteil
  • Effekt hauptsächlich in CO2-intensiven Branchen
  • Eindruck von Veränderung vor Ort notwendig
  • Wirtschaftsförderung als wirksames Mittel gegen die AfD
  • Fokussierung auf Abstiegsängste in wohlhabenden Regionen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum äußert sich dazu, dass regionale Wirtschaftsförderung "das wirksamste Mittel gegen die AfD" sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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