Zahl der Asylanträge auf Rekordtief

Zahl der Asylanträge auf Rekordtief

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Rückgang der Asylanträge in Deutschland

Valetta () – Die Zahl der Asylanträge ist im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel (23 Prozent) zurückgegangen und auf ein Rekordtief gefallen.

Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur 28.922 Schutzanträge gestellt. Damit belegt Deutschland erstmalig seit 2015 den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik, nachdem man zuvor jahrelang Spitzenreiter war.

Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA). Die Zahlen werden in einem als „vertraulich“ gekennzeichneten Bericht der EU-Kommission vom 1. April 2026 zur Lage der Migration in der EU und in Drittstaaten genannt (`Integration Situation Awareness and Analysis`, Report No. 520).

Die meisten Schutzgesuche wurden laut Statistik in Frankreich gestellt (34.643), gefolgt von Spanien (32.630) und Italien (32.602). Schlusslichter sind Ungarn (26) und die Slowakei (35).

Laut EU-Bericht wurden im ersten Quartal in den 27 Mitgliedstaaten sowie Norwegen und der Schweiz (EU+) insgesamt 173.082 Asylanträge gestellt – ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die meisten Antragssteller kamen aus Venezuela (21.542), Afghanistan (21.402) und Bangladesch (9.738).

Syrien belegt mit Blick auf die Herkunftsstaaten der Antragsteller anders als in den vergangenen Jahren nach der Türkei nur noch den fünften Platz. Die Zahl der Schutzanträge von Syrern in der EU plus der Schweiz und Norwegen ging bis Ende März um 63 Prozent auf 5.556 zurück. Auch aus der Ukraine kamen nur noch wenige Anträge: Die Zahl liegt bei 4.073, ein Minus von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Experten nannten den Rückgang von Asylanträgen aus Syrien und der Ukraine als einen wesentlichen Grund für den Einbruch der Schutzanträge in Deutschland. Syrer und Ukrainer hatten in der Vergangenheit häufig Deutschland als Zielland gewählt. In diesem Jahr gingen jedoch hierzulande nur noch neun Prozent der Schutzanträge von Syrern aus, die meisten Anträge (38 Prozent) wurden dagegen von afghanischen Staatsbürgern gestellt. Derzeit leben in Deutschland rund 940.000 syrische Staatsangehörige.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylunterkunft (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt. Nur geografische und institutionelle Bezeichnungen sind enthalten.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU, EUAA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Slowakei, Norwegen, Schweiz, Venezuela, Afghanistan, Bangladesch, Syrien, Türkei, Ukraine.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im ersten Quartal des Jahres 2026 statt.

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

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Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Quartal 2023 ist die Zahl der Asylanträge in Deutschland um 23 Prozent auf ein Rekordtief von 28.922 gesunken, wodurch das Land erstmals seit 2015 in der europäischen Asylstatistik nur den vierten Platz einnimmt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Asylanträge um 23 Prozent im ersten Quartal
  • Deutschland fällt auf den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik
  • Unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der EUAA
  • Gesamtzahl der Schutzanträge in der EU+ bei 173.082
  • Hauptursprungsländer: Venezuela, Afghanistan, Bangladesch
  • Rückgang der Anträge aus Syrien um 63 Prozent
  • Rückgang der Anträge aus der Ukraine um 57 Prozent
  • Veränderung in der Wahl des Ziellandes von Syrern und Ukrainern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Asylanträge um 23 Prozent
  • Deutschland belegt vierter Platz in der europäischen Asylstatistik
  • Gesamtzahl der Schutzanträge in der EU+ um 18 Prozent gesunken
  • Verminderung der Schutzanträge von Syrern um 63 Prozent
  • Rückgang der Schutzanträge aus der Ukraine um 57 Prozent
  • Verlagerung der hauptsächlichen Herkunftsländer der Antragsteller
  • Anstieg von Asylanträgen afghanischer Staatsbürger in Deutschland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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