Großhandelspreise im März deutlich gestiegen

Großhandelspreise im März deutlich gestiegen

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Wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland

Wiesbaden () – Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im März 2026 um 4,1 Prozent höher gewesen als im März 2025. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Von Dezember 2025 bis Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei +1,2 Prozent gelegen. Ein höherer Preisanstieg als im März 2026 wurde im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2023 verzeichnet (+9,5 Prozent gegenüber Februar 2022). Ausschlaggebend für den hohen Preisanstieg im März 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Großhandelspreise im März um 2,7 Prozent.

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im März 2026 der Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen. Die Preise lagen hier im Durchschnitt um 17,8 Prozent über denen von März 2025. Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen sie ebenfalls deutlich (+18,8 Prozent).

Ebenfalls bedeutend für die Entwicklung im Vorjahresvergleich war der Preisanstieg im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, -Metallen und -Metallhalbzeug (+48,4 Prozent gegenüber März 2025). Zudem stiegen die Preise im Großhandel für Zucker, Süßwaren und Backwaren um 6,1 Prozent sowie für Tabakwaren um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat.

Niedriger als im März 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen (-8,9 Prozent gegenüber März 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-8,3 Prozent gegenüber März 2025).

Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mehl und Getreideprodukte (-5,8 Prozent) sowie Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel (-3,4 Prozent).

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Öltanks (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im März 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden, Iran, Naher Osten

Worum geht es in einem Satz?

Im März 2026 stiegen die deutschen Großhandelspreise im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent, hauptsächlich bedingt durch höhere Preise für Energieprodukte und Rohstoffe infolge politischer Konflikte im Iran und Nahen Osten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten
  • Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen
  • Anstieg der Großhandelspreise für Energieprodukte
  • Veränderung der Preise im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, -Metallen und -Metallhalbzeug
  • Preissituation bei Zucker, Süßwaren und Backwaren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der Großhandelspreise um 4,1 Prozent
  • Höhere Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe
  • Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen um 17,8 Prozent
  • Preisanstieg im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen und -Metallen um 48,4 Prozent
  • Preisanstieg für Zucker, Süßwaren und Backwaren um 6,1 Prozent
  • Preisanstieg für Tabakwaren um 5,9 Prozent
  • Preisrückgang bei Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen um 8,9 Prozent
  • Preisrückgang bei Milch und Milcherzeugnissen um 8,3 Prozent
  • Preisrückgang bei Mehl und Getreideprodukten um 5,8 Prozent
  • Preisrückgang bei Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel um 3,4 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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