Dax startet im Plus – Irans Drohwirkung lässt nach

Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Markt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwochmorgen mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.845 Punkten berechnet, und damit 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Materials, die Deutsche Bank und Siemens Energy, am Ende die Deutsche Telekom, die Rück und FMC.

„In der dritten Woche des Iran-Krieges versucht sich der Dax ernsthaft an einer Stabilisierung“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Hoffnungen der Anleger stützten sich darauf, dass sich der feste Griff des Iran um den globalen Energiemarkt Schritt für Schritt lockern werde. „Weltweit wächst der politische Druck auf US-Präsident , die Straße von Hormus wieder passierbar zu machen.“

„Zugleich verlagern Saudi-Arabien und der Irak ihre Exporte“, so Stanzl. „Sie nutzen Pipelines, um Öl zu sicheren Häfen zu bringen.“ Das sei eine große Sache für den Ölmarkt. Denn auch wenn dadurch nicht die gesamte Ölproduktion dieser Länder exportiert werden könne, verliere die iranische Blockade der Meerenge von Hormus dadurch ein Stück weit an Bedeutung.

„An den Märkten, an denen die Zukunft gehandelt wird, ist man gedanklich bereits einen Schritt weiter. Dort wird darüber nachgedacht, was vom Ölpreisanstieg bleiben wird“, fügte der Analyst hinzu. „Morgen und übermorgen äußern sich die Zentralbanken zu diesem Thema. Die Aussagen der Federal Reserve und der EZB werden Anlegern helfen, die Inflationsgefahren besser einzuordnen.“ Viele hofften, dass die Lieferketten im Mittleren Osten wieder anspringen – wenn auch nicht vollständig. „Die Inflationserwartungen sollen stabil bleiben. Niemand will eine neue Inflationswelle, nachdem die Auswirkungen der letzten noch gar nicht richtig verarbeitet worden ist.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein kostete 1,1518 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8682 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen etwas: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 102,30 US-Dollar; das waren 115 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Heidelberg Materials, Deutsche Bank, Siemens Energy, Deutsche Telekom, Hannover Rück, FMC, Consorsbank, US-Präsident Trump, Saudi-Arabien, Irak, Federal Reserve, EZB.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Mittwochmorgen statt, und es wird erwähnt, dass es sich in der dritten Woche des Iran-Krieges abspielt. Ein genaues Datum wird jedoch nicht genannt. Daher ist die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Iran, Straße von Hormus, Saudi-Arabien, Irak

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax startete am Mittwoch mit einem Plus von 0,5 Prozent bei etwa 23.845 Punkten, während Anleger auf eine Stabilisierung im Energiemarkt und mögliche Einflussnahmen der Zentralbanken auf Inflation hofft, trotz anhaltender geopolitischer Spannungen im Iran.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Iran-Krieg in der dritten Woche
  • Hoffnung auf Stabilisierung des Dax
  • Politischer Druck auf die USA bezüglich Straße von Hormus
  • Verlagerung der Exporte von Saudi-Arabien und Irak
  • Nutzung von Pipelines für Öltransport
  • Erwartungen an Zentralbanken (Federal Reserve, EZB)
  • Inflationsängste und deren Einfluss auf die Märkte
  • Schwächere europäische Gemeinschaftswährung
  • Rückgang des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

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Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax zeigt Anzeichen einer Stabilisierung
  • Politischer Druck auf den US-Präsidenten
  • Bedeutungsverlust der iranischen Blockade
  • Ölmarkt wird durch Exporte Saudis und Iraks beeinflusst
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  • Aussagen der Zentralbanken zur Inflationsbewertung erwartet
  • Hoffnung auf Verbesserung der Lieferketten im Mittleren Osten
  • Stabilität der Inflationserwartungen gewünscht
  • Euro schwächer gegenüber US-Dollar
  • Rückgang des Ölpreises

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chefmarktanalysten der Consorsbank, zitiert. Er äußert sich zur Stabilisierung des Dax und den politischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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