Gasspeicher-Betreiber blicken sorgenvoll auf nächsten Winter

Wirtschaftliche Herausforderungen bei Gasspeichern in Deutschland

() – Die Betreiber deutscher Gasspeicher erwarten keinen Engpass mehr für den Rest dieses Winters – blicken aber mit Sorge auf die nächste Heizperiode zum 2026/27.

Die aktuellen Speicherfüllstände reichten mittlerweile selbst bei extrem „kalten “ für eine vollständige Versorgung bis zum Ende dieses Winters aus, teilte die „Initiative Energien Speichern“ (Ines) mit, in der die Betreiber von über 90 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazitäten zusammengeschlossen sind.

Der Blick richte sich nun auf die Wiederbefüllung der Gasspeicher im Sommer. Das Problem: Durch die geopolitische Situation und die stark gestiegenen Gaspreise fehlten dem Markt ökonomische Anreize zur Einspeicherung vollständig. Denn Gas wird auf dem freien Markt zur Lieferung im kommenden Winter derzeit günstiger als für den Sommer verkauft. Private Akteure haben deswegen keinen Anlass, sich im Sommer vergleichbar teuer Gas liefern zu lassen und dann in Speichern zu lagern – weil es theoretisch im Winter günstiger direkt geliefert werden muss. Sollten die Versorgungswege dann aber abgeschnitten sein, hilft der beste Liefervertrag nichts und es kommt zu Ausfällen in der Gasversorgung.

Die Betreiber fordern deshalb eine Debatte zur Sicherung der Speicherbefüllung. „Sollte der Staat den Aufbau einer strategischen Reserve als ein Instrument ins Auge fassen, empfehlen wir eine Dimensionierung von rund 78 TWh“, sagte Ines-Chef Sebastian Heinermann. „Mit einer solchen Reserve könnten exogene Schocks – wie zum Beispiel ein Ausfall norwegischer Importpipelines – über 90 Tage ausgeglichen werden.“

Die Schließung der Straße von Hormus führe zwar nicht unmittelbar zu technischen Einschränkungen für die Gasversorgung Europas oder für die Befüllung der Speicher in , sie habe jedoch zu erheblichen Preissteigerungen auf den globalen LNG-Märkten geführt. „Der daraus resultierende Bieterwettbewerb zwischen Asien und Europa treibt die nach oben“, heißt es von der Ines.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem Artikel kommen folgende vollständige Namen vor:

Sebastian Heinermann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Initiative Energien Speichern (Ines)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die Betreiber deutscher Gasspeicher erwarten für diesen Winter keine Engpässe, warnen jedoch vor möglichen Problemen in der Heizperiode 2026/27, da derzeit wirtschaftliche Anreize zur Wiederbefüllung der Speicher während des Sommers fehlen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Keine Engpässe für den aktuellen Winter erwartet
  • Sorge um die Heizperiode 2026/27
  • Aktuelle Speicherfüllstände ausreichend bis Saisonende
  • Geopolitische Situation beeinflusst Gaspreise
  • Fehlende ökonomische Anreize zur Einspeicherung
  • Sommerpreise günstiger als Winterpreise
  • Risiko bei abgeschnittenen Versorgungswegen
  • Forderung nach Debatte zur Speicherbefüllung
  • Erwähnung strategischer Reserven für exogene Schocks
  • Preissteigerungen auf globalen LNG-Märkten
  • Bieterwettbewerb zwischen Asien und Europa treibt Preise nach oben

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Betreiber der Gasspeicher erwarten keinen Engpass für den Rest des Winters
  • Sorgen über nächste Heizperiode 2026/27
  • Aktuelle Speicherfüllstände ausreichend für vollständige Versorgung bis zum Winterende
  • Blick auf Wiederbefüllung der Gasspeicher im Sommer
  • Fehlende ökonomische Anreize zur Einspeicherung aufgrund geopolitischer Situation und gestiegener Gaspreise
  • Gaspreise für den Winter günstiger als für den Sommer
  • Forderung nach Debatte zur Sicherung der Speicherbefüllung
  • Vorschlag einer strategischen Reserve von rund 78 TWh
  • Schließung der Straße von Hormus führt zu Preissteigerungen auf globalen LNG-Märkten
  • Bieterwettbewerb zwischen Asien und Europa treibt Preise in die Höhe

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine Engpässe für den Rest des Winters erwartet
  • Besorgnis über nächste Heizperiode 2026/27
  • Fehlende ökonomische Anreize zur Gasspeicherung
  • Risiko von Ausfällen in der Gasversorgung
  • Forderung nach staatlicher Debatte zur Speicherbefüllung
  • Empfehlung für strategische Reserve von 78 TWh
  • Möglichkeit, exogene Schocks über 90 Tage auszugleichen
  • Preissteigerungen auf den globalen LNG-Märkten
  • Bieterwettbewerb zwischen Asien und Europa treibt Preise nach oben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Ines-Chef Sebastian Heinermann empfiehlt eine Dimensionierung von rund 78 TWh für eine strategische Reserve, um exogene Schocks ausgleichen zu können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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