Wirtschaft: Dax-Fall Besorgt Anleger in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.640 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start verharrte der Dax unter Schwankungen im Minus.
„Die Anleger bleiben nervös, die Finanzmärkte volatil und die sicheren Häfen gefragt“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Durch den Krieg im Nahen Osten gerät die globale Konjunkturentwicklung in akute Gefahr. Die Investoren überdenken jetzt ihre bislang leicht positive Einschätzung zur weiteren konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone.“
Der Preisanstieg bei den Rohölsorten wirke sowohl bei der Inflationsentwicklung als auch bei der grundsätzlichen Wirtschaftsleistung negativ auf viele Branchen, erklärte der Analyst. „Am einfachsten lässt sich dies derzeit bei den Fluggesellschaften erkennen, die unter erheblich gestiegenen Kerosinpreisen leiden. Diese Kausalität zieht sich durch weitere Sektoren, von der Logistik bis hin zur Chemiebranche. Das größte Problem ist und bleibt weiterhin die Unsicherheit, und dadurch verpuffen Hilfsmaßnahmen wie eine Auflösung von Ölreserven der Länder schnell. Diese Reaktionen können eine langanhaltende Störung der Energieversorgung in Europa nicht auffangen.“
Bis kurz vor Handelsschluss rangierten nur wenige Dax-Titel im Plus, die deutlichsten Zugewinne konnten die Brenntag-Aktien verzeichnen. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Vonovia und Rheinmetall wieder. Der Rüstungskonzern konnte am Mittwoch mit seinen Quartalszahlen die hohen Erwartungen von Anlegern nicht erfüllen.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 49 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 92,55 US-Dollar, das waren 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1573 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8641 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind: Andreas Lipkow.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CMC Markets, Brenntag, Vonovia, Rheinmetall
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Mittwoch statt, das genaue Datum ist jedoch nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Am Mittwoch fiel der Dax um 1,4 Prozent auf 23.640 Punkte, während steigende Rohöl- und Gaspreise sowie die Unsicherheiten durch den Nahost-Konflikt Sorgen um die globale Konjunkturentwicklung schüren, was zu einer erhöhten Nervosität unter den Anlegern führte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nervosität der Anleger
- Volatilität der Finanzmärkte
- Krieg im Nahen Osten
- Gefahr für die globale Konjunkturentwicklung
- Überdenken der Einschätzung zur konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone
- Preisanstieg bei Rohöl
- Einfluss auf Inflationsentwicklung und Wirtschaftsleistung
- Hohe Kerosinpreise belasten Fluggesellschaften
- Unsicherheit und Störungen der Energieversorgung in Europa
- Steigender Gaspreis
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Dax fiel um 1,4 Prozent auf 23.640 Punkte
- Anleger nervös, Finanzmärkte volatil
- Krieg im Nahen Osten gefährdet globale Konjunkturentwicklung
- Negative Auswirkungen des Rohölpreisanstiegs auf Inflation und Wirtschaftsleistung
- Fluggesellschaften litten unter gestiegenen Kerosinpreisen
- Unsicherheit beeinträchtigt Hilfsmaßnahmen
- Wenige Dax-Titel im Plus, Brenntag verzeichnete Zugewinne
- Vonovia und Rheinmetall am Tabellenende
- Gaspreis stieg um vier Prozent auf 49 Euro pro MWh
- Ölpreis stieg auf 92,55 US-Dollar pro Fass
- Euro schwächer, 1 Euro kostete 1,1573 US-Dollar
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax fiel auf 23.640 Punkte
- Verlust von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortag
- Nervosität bei Anlegern
- Hohe Volatilität an den Finanzmärkten
- Negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur
- Überdenken der positiven Einschätzung zur Eurozone
- Negativer Einfluss des Rohölpreisanstiegs auf Inflation und Wirtschaftsleistung
- Fluggesellschaften leiden unter gestiegenen Kerosinpreisen
- Unsicherheit schränkt Wirkung von Hilfsmaßnahmen ein
- Mögliche langanhaltende Störungen der Energieversorgung in Europa
- Wenige Dax-Titel im Plus
- Vonovia und Rheinmetall im Tabellenende
- Steigende Gaspreise auf 49 Euro pro MWh
- Verbraucherpreis von 9 bis 12 Cent pro kWh möglich
- Starker Anstieg des Ölpreises auf 92,55 US-Dollar pro Fass
- Euro schwächer gegenüber dem Dollar (1,1573 US-Dollar)
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, kommentiert die Situation an den Finanzmärkten und spricht über die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf die globale Konjunkturentwicklung.
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