Experte: Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein

Wirtschaftliche Auswirkungen höherer Ölpreise in Deutschland

Boston () – Elliot Hentov, Chefstratege für geopolitische Fragen beim Finanzdienstleister State Street, glaubt, dass sich Investoren auf längerfristig höhere Ölpreise einstellen müssen. „Die Risikoprämie auf Öl wird noch eine Weile bleiben, auch wenn sich der tatsächlich dem Ende zuneigen sollte“, sagte Hentov dem „Handelsblatt“.

„Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein“, sagte der Geopolitik-Experte weiter, und würde dann bei rund 70 bis 75 Dollar pro Barrel liegen. „Das wäre kein Öl-Schock“, aber hätte laut Hentov dennoch Konsequenzen – vor allem für Staaten wie , die stark von Energieimporten abhängig sind. „Wenn die Energielieferungen wieder regulär fließen, werden sich auch die Preise normalisieren, aber man holt nicht alles wieder auf.“

Der der Sorte Brent war Anfang der Woche zunächst auf 120 Dollar pro Barrel nach oben geschossen, bevor Äußerungen von US-Präsident Donald für eine Entspannung am Markt gesorgt hatten. Demnach stehe laut Trump ein Ende des Krieges kurz bevor.

Hentov geht davon aus, dass der Krieg in „Wochen, nicht Monaten“ beendet sein wird, vor allem, wenn die USA weiterhin vom Einsatz von Bodentruppen absehen. Ein längerfristig höherer Ölpreis würde auch höhere Renditen auf langfristige Staatsanleihen mit sich bringen. Das würde dann dafür sorgen, dass unattraktiver werden, sagte Hentov.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Öltanks in Katar (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

State Street, Handelsblatt, USA, Donald Trump, Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Boston, Katar.

Worum geht es in einem Satz?

Elliot Hentov von State Street prognostiziert, dass Investoren sich auf langfristig höhere Ölpreise einstellen müssen, selbst nach einem möglichen Ende des Krieges, da Ölpreise um 20 Prozent steigen und somit negative Auswirkungen auf energieabhängige Staaten wie Deutschland haben könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Ölpreise auf 120 Dollar pro Barrel
  • Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Kriegsende
  • Abhängigkeit von Energieimporten in bestimmten Staaten
  • Erwartete lange Risikoprämie auf Öl
  • Befürchtung über steigende Ölpreise nach dem Krieg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Elliot Hentov äußert, dass Investoren sich auf längerfristig höhere Ölpreise einstellen müssen.
  • Er prognostiziert, dass Öl nach dem Krieg etwa 20 Prozent teurer sein könnte.
  • Preise könnten bei 70 bis 75 Dollar pro Barrel liegen.
  • Hentov betont, dass dies kein Öl-Schock wäre, jedoch Konsequenzen für energieabhängige Staaten wie Deutschland hätte.
  • Er erwähnt, dass sich Preise normalisieren könnten, wenn Energielieferungen regulär fließen.
  • Preis der Sorte Brent stieg zunächst auf 120 Dollar pro Barrel.
  • Äußerungen von Donald Trump führten zu einer Marktentspannung.
  • Hentov geht davon aus, dass der Krieg in Wochen enden könnte.
  • Höhere Ölpreise könnten höhere Renditen auf langfristige Staatsanleihen zur Folge haben.
  • Höhere Renditen könnten Aktien unattraktiver machen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Längerfristig höhere Ölpreise
  • Risikoprämie auf Öl bleibt bestehen
  • Ölpreise könnten um 20 Prozent steigen
  • Preisnormalisierung bei regulären Energielieferungen
  • Auswirkungen auf Staaten, die von Energieimporten abhängig sind
  • Höhere Renditen auf langfristige Staatsanleihen
  • Aktien können unattraktiver werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Elliot Hentov, dem Chefstrategen für geopolitische Fragen bei State Street, zitiert. Er äußert, dass sich Investoren auf längerfristig höhere Ölpreise einstellen müssen und nennt konkrete Zahlen bezüglich der Preisentwicklung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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