Gefahr durch Drohnen – Klöckner in Sorge um die Reichstagskuppel

Sicherheitspolitik in Berlin: Drohnendrohungen im Fokus

() – Angesichts einer verschärften Sicherheitslage durch die Kriege in der und in Nahost hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) die Sorge geäußert, dass das Reichstagsgebäude in Berlin mitsamt seiner berühmten Kuppel Ziel von Drohnenangriffen werden könnte.

Klöckner sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben): „Ich will keine Panik schüren, aber die Bedrohung durch Drohnen ist durchaus real – schauen wir nur auf unseren Nachbarn Polen. Täglich kommen etliche Bürger und Gäste ins Reichstagsgebäude. Viele von ihnen wollen auch die Kuppel und die Dachterrasse besuchen.“

Der Bundestag sei mit zwei Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchte der Welt. Klöckner forderte klare Festlegungen, wer die Kompetenz und die hat, eine im Zentrum des Berliner Regierungsviertels vom Himmel zu holen. Diese Festlegungen gebe es bislang nicht. „Stellen wir uns Folgendes vor: Jemand plant einen Anschlag auf die gläserne Kuppel und lässt eine Drohne am Berliner Hauptbahnhof starten, nur ein paar Hundert Meter von hier entfernt. Dort ist die Bundespolizei für die Abwehr zuständig“, sagte Klöckner. „Fliegt die Drohne eine Kurve Richtung Kanzleramt, ist kurzfristig das Land Berlin zuständig und direkt über dem Kanzleramt das Bundeskriminalamt. Fliegt sie rüber zu uns, ist wieder das Land Berlin zuständig.“

Die Parlamentspräsidentin sagte weiter, sie sei dazu im Kontakt mit Innenminister Alexander Dobrindt (CDU), der sich des Themas angenommen habe. „Im Ernstfall müssen Entscheidungen sofort getroffen werden“, forderte Klöckner. Auf die Nachfrage, ob es konkrete Anschlagswarnungen der Sicherheitsbehörden gebe, sagte sie: „Darüber würde ich öffentlich nicht reden.“

Zugleich betonte Klöckner, dass es nicht nur Bedrohungen des Parlaments von außen, sondern auch von innen gebe. Es brauche ein Bundestagspolizeigesetz, an dem die Fraktionen bereits arbeiteten. Als Präsidentin sei sie Chefin von rund 200 Polizeibeamten, die in den Gebäuden des Parlaments die Hoheitsgewalt ausüben. „Unsere Polizei muss von den Nachrichtendiensten Informationen bekommen, wenn jemand, der in den Bundestag will, als Gefährder eingestuft oder bereits in verfassungsgefährdender Weise auffällig geworden ist – eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt bisher.“ Es sei notwendig zu wissen, wer im Bundestag ein- und ausgeht.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Drohnen-Verbots-Schild am Bundestag

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Berlin, Reichstagsgebäude, Kanzleramt, Berlin Hauptbahnhof.

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner äußert besorgte Bedenken über mögliche Drohnenangriffe auf das Reichstagsgebäude und fordert klarere Regelungen für die Sicherheitskompetenzen im Regierungsviertel, um die Sicherheit der zahlreichen Besucher zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verschärfte Sicherheitslage durch Kriege in der Ukraine und Nahost
  • Sorge um mögliche Drohnenangriffe auf das Reichstagsgebäude
  • Hohe Besucherzahlen im Bundestag (zwei Millionen jährlich)
  • Fehlende klare Regelungen zur Drohnenabwehr im Regierungsviertel
  • Bedarf an einem Bundestagspolizeigesetz
  • Unzureichende Informationen von Nachrichtendiensten zu Gefährdern im Bundestag

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner äußert Sorgen über Drohnenangriffe auf das Reichstagsgebäude
  • Betont die realen Bedrohungen durch Drohnen
  • Fordert klare Regelungen für Drohnenabwehr im Regierungsviertel
  • Ist im Kontakt mit Innenminister Alexander Dobrindt zu diesem Thema
  • Hebt die Notwendigkeit eines Bundestagspolizeigesetzes hervor
  • Stellt fest, dass aktuelle gesetzliche Grundlagen fehlen, um Gefährder zu identifizieren
  • Erwähnt die interne und externe Bedrohungssituation im Bundestag

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sorge um möglichen Drohnenangriff auf das Reichstagsgebäude
  • Forderung nach klaren Festlegungen zur Drohnenabwehr
  • Notwendigkeit sofortiger Entscheidungen im Ernstfall
  • Bedarf an einem Bundestagspolizeigesetz
  • Notwendigkeit von Informationen durch Nachrichtendienste über Gefährder
  • Fehlende gesetzliche Grundlage zur Kontrolle des Zugangspersonals im Bundestag

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zitiert, in der sie auf die reale Bedrohung durch Drohnenattacken hinweist und klare Festlegungen zur Drohnenabwehr im Regierungsviertel fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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