Saarland: Medienpolitik und Jugendsschutz im Fokus
Saarbrücken () – Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ausgesprochen. Das teilte die Staatskanzlei nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin mit, auf der die Länderchefs einstimmig beschlossen, Kinder und Jugendliche besser vor negativen Einflüssen im digitalen Raum schützen zu wollen.
Rehlinger sagte, Social Media gehöre nicht in die Hände kleiner Kinder und ein Verbot schütze diese beim digitalen Erwachsenwerden vor Gefahren, mit denen sie noch nicht ausreichend umgehen könnten.
Die Länder wollen mit der Bundesregierung über altersgestufte Zugangsregelungen für Social-Media-Plattformen sprechen. Solche Regulierungen sollen von systematischer und flächendeckender Medienkompetenzförderung in Schulen begleitet werden, um Schüler auf einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten vorzubereiten.
Auf der Konferenz wurden zudem Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Bahnmitarbeitern beraten, nachdem ein Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle gewaltsam zu Tode gekommen war.
Weitere Themen waren die dramatische Finanzlage von Ländern und Kommunen sowie die Auswirkungen der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Rehlinger forderte eine faire Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen und kritisierte, dass aktuelle Preissteigerungen nicht mit der Versorgungslage zu erklären seien.
Sie regte an, das Bundeskartellamt solle gegen Mitnahmeeffekte der Ölkonzerne vorgehen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Staatskanzlei, Bundesregierung, Bundeskartellamt.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Saarbrücken, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger fordert ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren, um sie vor digitalen Gefahren zu schützen, während die Länderchefs Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz in Schulen und zur Verbesserung der Sicherheit von Bahnmitarbeitern diskutierten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin
- Einstimmiger Beschluss der Länderchefs
- Diskussion über Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum
- Kritik an negativen Einflüssen von Social Media
- Aussage von Anke Rehlinger über Gefahren für kleine Kinder
- Anregung zu altersgestuften Zugangsregelungen für Social Media
- Zusammenhang zu Medienkompetenzförderung in Schulen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Anke Rehlinger spricht sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren aus
- Länderchefs wollen Kinder und Jugendliche besser vor negativen Einflüssen im digitalen Raum schützen
- Diskussion über altersgestufte Zugangsregelungen für Social-Media-Plattformen
- Regulierungen sollen durch Medienkompetenzförderung in Schulen unterstützt werden
- Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Bahnmitarbeitern wurden beraten
- Finanzlage von Ländern und Kommunen wurde thematisiert
- Forderung nach fairer Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen
- Kritik an aktuellen Preissteigerungen und deren Ursachen
- Vorschlag, dass Bundeskartellamt gegen Mitnahmeeffekte der Ölkonzerne vorgeht
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
- Schutz der Kinder beim digitalen Erwachsenwerden
- Altersgestufte Zugangsregelungen für Social-Media-Plattformen
- Systematische Medienkompetenzförderung in Schulen
- Vorbereitung der Schüler auf verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten
- Erhöhung der Sicherheit von Bahnmitarbeitern
- Forderung nach fairer Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen
- Kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Preissteigerungen
- Vorschlag an das Bundeskartellamt gegen Mitnahmeeffekte der Ölkonzerne
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zitiert, in der sie sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ausspricht, um diese vor negativen Einflüssen im digitalen Raum zu schützen.
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