Gesellschaftliche Unterstützung in Schleswig-Holstein
Kiel () – Das Land Schleswig-Holstein stellt 100.000 Euro bereit, um die Arbeit der Fachstelle TABU in Kiel zu sichern. Ein entsprechender Förderbescheid wurde am Montag übergeben.
Die Einrichtung der Diakonie Altholstein bietet seit 2018 Schutz und Unterstützung für von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene oder gefährdete Frauen und Mädchen.
Die bisherige Finanzierung über EU-Mittel läuft aus, weshalb das Land nun einspringt. Nach Angaben der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, sind in Schleswig-Holstein rund 3.500 Frauen und Mädchen von der Praxis betroffen oder bedroht.
Die Dunkelziffer wird als vermutlich deutlich höher eingeschätzt, und der Beratungsbedarf bleibe hoch.
Die Sprecherin sagte, die Arbeit der Fachstelle sei von unschätzbarem Wert. Mit der Förderung solle sichergestellt werden, dass betroffene und gefährdete Frauen in Schleswig-Holstein nicht alleingelassen, sondern beraten und unterstützt werden.
Weibliche Genitalverstümmelung müsse weltweit weiter bekämpft werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katja Rathje-Hoffmann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
TABU, Diakonie Altholstein, CDU-Landtagsfraktion
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Fachstelle TABU in Kiel mit 100.000 Euro, um weiterhin Schutz und Unterstützung für von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene Frauen und Mädchen zu bieten, nachdem die EU-Finanzierung ausläuft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Auslaufende Finanzierung über EU-Mittel
- Bedarf an Schutz und Unterstützung für betroffene Frauen und Mädchen
- Hohe Dunkelziffer von betroffenen Personen
- Hoher Beratungsbedarf in Schleswig-Holstein
- Wert der Arbeit der Fachstelle TABU anerkannt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Land Schleswig-Holstein stellt 100.000 Euro für Fachstelle TABU bereit
- Förderbescheid wurde am Montag übergeben
- Einrichtung bietet seit 2018 Schutz für von Genitalverstümmelung betroffene Frauen und Mädchen
- Finanzierung über EU-Mittel läuft aus
- Frauenpolitische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann nennt rund 3.500 betroffene Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein
- Dunkelziffer vermutlich höher; hoher Beratungsbedarf
- Arbeit der Fachstelle als unschätzbar wertvoll bezeichnet
- Ziel: betroffene und gefährdete Frauen nicht allein lassen, sondern unterstützen
- Weibliche Genitalverstümmelung muss weltweit bekämpft werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bereitstellung von 100.000 Euro für Fachstelle TABU in Kiel
- Sicherstellung von Schutz und Unterstützung für betroffene Frauen und Mädchen
- Finanzierungslücke aufgrund auslaufender EU-Mittel
- Hohe Dunkelziffer von betroffenen Frauen und Mädchen
- Anhaltender hoher Beratungsbedarf
- Wertschätzung der Arbeit der Fachstelle
- Gewährleistung von Beratung und Unterstützung für gefährdete Frauen
- Notwendigkeit, weibliche Genitalverstümmlung weltweit zu bekämpfen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, zitiert, die die Arbeit der Fachstelle als von unschätzbarem Wert bezeichnet und die Notwendigkeit der Unterstützung betont.
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