Zwei Drittel der Deutschen gegen Söder-Vorstoß zur Länderneugliederung

Gesellschaftliche Meinungen zur Länderneugliederung in Deutschland

() – Die Deutschen lehnen mit deutlicher Mehrheit eine Verringerung der Zahl der Bundesländer ab. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ ergab, sind 64 Prozent gegen eine Länderneugliederung, 30 Prozent dafür und sechs Prozent äußern sich nicht. Zuletzt hatte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus die Zusammenlegung von Bundesländern gefordert.

Auch in lehnen allerdings 67 Prozent der Bürger eine Neugliederung ab. Ähnlich sind die Ergebnisse in anderen bevölkerungsreichen Ländern – etwa in (61 Prozent) und (69 Prozent). Wenig überraschend sind auch die Einwohner der kleineren Bundesländer (unter vier Millionen Einwohnern) zu 65 Prozent gegen Söders Vorstoß.

Auch zwischen West- und Ostdeutschland gibt es keinen Unterschied in der Beurteilung: 64 bzw. 65 Prozent sind dagegen. Die meisten Sympathien für eine Länderneugliederung gibt es noch bei den Wählern von CDU/CSU (38 zu 58 Prozent).

Am größten ist mit 71 Prozent der Widerstand bei den Anhängern der SPD. Gerade mal 22 Prozent der SPD-Anhänger sind dafür, kleinere mit größeren Ländern zusammenzulegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Markus Söder, CSU (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CSU, Stern, Forsa, CDU, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg

Worum geht es in einem Satz?

Die Mehrheit der Deutschen, einschließlich 67% in Bayern, lehnt eine Verringerung der Bundesländer ab, obwohl CSU-Chef Markus Söder eine Neugliederung gefordert hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern"
  • Aussage von Markus Söder zur Zusammenlegung von Bundesländern
  • Allgemeine Skepsis der Bevölkerung gegenüber Länderneugliederung
  • Ergebnisse variieren wenig zwischen verschiedenen Bundesländern
  • Widerstand in größeren und kleineren Bundesländern ähnlich
  • Geringe Unterstützung bei Wählern von SPD und CDU/CSU

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • 64 Prozent der Deutschen lehnen eine Verringerung der Bundesländer ab
  • 30 Prozent sind dafür, 6 Prozent äußern sich nicht
  • In Bayern lehnen 67 Prozent eine Neugliederung ab
  • In Nordrhein-Westfalen sind es 61 Prozent, in Baden-Württemberg 69 Prozent
  • 65 Prozent der Einwohner kleinerer Bundesländer sind gegen den Vorstoß
  • Kein Unterschied zwischen West- (64 Prozent dagegen) und Ostdeutschland (65 Prozent dagegen)
  • 38 Prozent der CDU/CSU-Wähler unterstützen die Neugliederung, 58 Prozent lehnen ab
  • Größter Widerstand (71 Prozent) bei SPD-Anhängern, nur 22 Prozent sind dafür

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung einer Verringerung der Bundesländer durch die Mehrheit der Deutschen
  • Hohe Ablehnung in Bayern (67 Prozent)
    -Resistance in bevölkerungsreichen Ländern (Nordrhein-Westfalen: 61 Prozent, Baden-Württemberg: 69 Prozent)
  • Ablehnung unter den Einwohnern kleinerer Bundesländer (65 Prozent)
  • Keine Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland in der Beurteilung
  • Geringe Sympathien für eine Länderneugliederung bei SPD-Anhängern (71 Prozent ablehnend)

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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