Wirtschaftliche Aspekte des neuen Textilgesetzes in Berlin
Berlin () – Die Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland (HDE), Antje Gerstein, pocht bei der Umsetzung des angekündigten Textilgesetzes auf klare Regelungen, die Unternehmen nicht unnötig belasten.
„Wichtig bei der Umsetzung ist für uns ein praxisnahes, bürokratiearmes Modell, das von der Wirtschaft getragen wird“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Finanzielle Belastungen müssen dabei klar den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und sollten die betroffenen Unternehmen nicht unnötig belasten.“
Der HDE stehe mit den entsprechenden Verbänden in Kontakt. „Zur konkreten Umsetzung sind wir mit Verbänden der Textilherstellung und der Abfallentsorgung bereits seit einiger Zeit im konstruktiven Dialog, um ein Modell zu erarbeiten. Auch mit dem Ministerium stehen wir dazu im Austausch“, sagte Gerstein. „Unsere Mitglieder, zu denen auch viele Textilhersteller und -händler zählen, stehen zu ihrer Verantwortung und sehen in der Einführung der Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien eine Chance, die Wiederverwertung und das Recycling zu verbessern.“
Am Wochenende hatte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) ein neues Textilgesetz angekündigt, das die Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen soll. Damit wird eine EU-Vorgabe vom vergangenen Jahr umgesetzt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | HDE (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Antje Gerstein, Carsten Schneider
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
HDE, Rheinische Post, Ministerium, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Antje Gerstein, Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland, fordert klare und praxisnahe Regelungen für das angekündigte Textilgesetz, um unnötige Belastungen für Unternehmen zu vermeiden und die Verantwortung für die Wiederverwertung und das Recycling zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ankündigung eines neuen Textilgesetzes durch Umweltminister Carsten Schneider
- Umsetzung einer EU-Vorgabe vom vergangenen Jahr
- Forderung nach klaren Regelungen für Unternehmen
- Anliegen, bürokratische Belastungen zu minimieren
- Dialog zwischen HDE, Verbänden und Ministerium
- Interesse an Verbesserung von Wiederverwertung und Recycling
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Verneinen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Pochen auf klare Regelungen
- Vermeidung unnötiger Belastungen für Unternehmen
- Anstreben eines praxisnahen, bürokratiearmen Modells
- Finanzielle Belastungen sollen gesetzlichen Vorgaben entsprechen
- Dialog mit Verbänden der Textilherstellung und Abfallentsorgung
- Erarbeitung eines Modells zur Umsetzung
- Austausch mit dem Ministerium
- Verantwortung der Mitglieder in der Einführung der Erweiterten Herstellerverantwortung
- Verbesserung von Wiederverwertung und Recycling
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Antje Gerstein, der Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland (HDE), zitiert. Sie betont, dass klare Regelungen bei der Umsetzung des Textilgesetzes wichtig sind, um die Unternehmen nicht unnötig zu belasten.
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