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Gesellschaftliche Auswirkungen von Wirtschaftskrisen in Bonn
Bonn () – Steigende Lebensmittelpreise in Wirtschaftskrisen können bei Kindern langfristig zu Fettleibigkeit führen. Das teilten Forscher der Universität Bonn mit, die die Auswirkungen der Asienkrise der 1990er Jahre in Indonesien untersucht haben.
Demnach führte der damalige drastische Anstieg der Reispreise nicht nur zu kurzfristiger Belastung, sondern auch zu chronischer Unterernährung und Wachstumsverzögerungen bei Kindern, die später ein höheres Risiko für Adipositas hatten.
Besonders betroffen waren Kinder in städtischen Regionen und solche, deren Mütter einen niedrigen Bildungsstand hatten. In Städten sind Haushalte stärker auf den Zukauf von Nahrungsmitteln angewiesen.
Die Forscher sehen die Ursache in einem ‚versteckten Mangel‘: In Krisen sparten Familien vor allem bei teuren, nährstoffreichen Lebensmitteln, was das Längenwachstum bremste, ohne das Körpergewicht im gleichen Maße zu reduzieren.
Die Ergebnisse sind laut den Wissenschaftlern auch für heutige Krisen relevant, da Ernte- und Preisschocks durch Konflikte oder extreme Wetterereignisse zunehmen. Sie betonen, dass Ernährungspolitik in Krisen nicht nur Kalorien, sondern auch die Nährstoffversorgung sichern müsse, um Kinder in sensiblen Entwicklungsphasen zu schützen.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift ‚Global Food Security‘ veröffentlicht.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine spezifischen vollständigen Namen von Personen. Es werden lediglich allgemeine Begriffe wie "Forscher" und "Wissenschaftler" verwendet.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universität Bonn, Global Food Security
Wann ist das Ereignis passiert?
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Worum geht es in einem Satz?
Eine Studie der Universität Bonn zeigt, dass steigende Lebensmittelpreise während Wirtschaftskrisen, wie der Asienkrise der 1990er Jahre in Indonesien, langfristig bei Kindern zu Fettleibigkeit führen können, da chronische Unterernährung und Wachstumsverzögerungen entstehen, insbesondere bei städtischen Haushalten und niedrig gebildeten Müttern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
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- Versteckter Nährstoffmangel während Krisen
- Sparen bei teuren, nährstoffreichen Lebensmitteln
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Langfristige Fettleibigkeit bei Kindern
- Chronische Unterernährung
- Wachstumsverzögerungen
- Höheres Risiko für Adipositas
- Besonders betroffen: Kinder in städtischen Regionen und mit Müttern mit niedrigem Bildungsstand
- Versteckter Mangel an Nährstoffen
- Ernährungspolitik muss Nährstoffversorgung sichern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Forschern der Universität Bonn zitiert, die betonen, dass Ernährungspolitik in Krisen nicht nur Kalorien, sondern auch die Nährstoffversorgung sichern müsse, um Kinder in sensiblen Entwicklungsphasen zu schützen.
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