Verurteilungen wegen Waffengesetz-Verstößen in NRW deutlich gestiegen
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Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die Gerichte in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr 1.202 Personen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mitteilte, liegt die Zahl damit um 20,8 Prozent höher als vor zehn Jahren.
Den Höchststand im Zehnjahresverlauf gab es 2019 mit 1.470 Verurteilungen, nach einem Rückgang während der Corona-Jahre steigen die Zahlen aktuell wieder an, bleiben aber unter dem Vorkrisenniveau.
In der überwiegenden Mehrheit der Fälle wurde eine Geldstrafe verhängt – bei 1.034 der 1.111 Verurteilungen nach allgemeinem Strafrecht.
Nur in 77 Fällen verhängten die Gerichte Freiheitsstrafen, die in 63 Fällen zur Bewährung ausgesetzt wurden. Fast drei Viertel (72,6 Prozent) der Verurteilten besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit.
Besonders auffällig ist, dass 44,8 Prozent der Verurteilten bereits zuvor mindestens einmal rechtskräftig verurteilt worden waren.
Insgesamt machten Verurteilungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz 0,9 Prozent aller 130.470 Verurteilungen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr aus. Die Statistik erfasst sowohl Vergehen mit Hieb- und Stichwaffen als auch mit Schusswaffen und Munition.
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Im Jahr 2022 wurden in Nordrhein-Westfalen 1.202 Personen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt, was einem Anstieg von 20,8 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Anstieg der Verurteilungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz
Höchststand im Jahr 2019
Rückgang während der Corona-Jahre
Aktueller Anstieg der Verurteilungen
Mehrheit der Verurteilungen durch Geldstrafen
Hoher Anteil der deutschen Staatsangehörigkeit unter den Verurteilten
Hoher Prozentsatz der bereits vorbestraften Verurteilten