Digitale Karte erfasst Kriegsgräber in Sachsen-Anhalt
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Gesellschaftliche Erinnerungskultur in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – In Sachsen-Anhalt gibt es annähernd 1.000 Orte mit Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkrieges mit etwa 38.000 Kriegstoten. Diese Grabstätten wurden auf einer neuen Webseite in Form einer Kartenansicht mit detaillierten Informationen zu jeder einzelnen Grabstätte erfasst, wie das Innenministerium am Montag mitteilte.
Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) betonte, dass jede Grabstätte eine mahnende Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sei.
Mit der digitalen Kriegsgräberkarte würden diese Orte überall sichtbar, zugänglich und erfahrbar gemacht.
Rüdiger Erben, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, erklärte, die Onlinekarte biete jedem die Möglichkeit nachzuschauen, wo es in der Nachbarschaft Kriegsgräber gibt. Der Volksbund werde die Karte in seiner Bildungsarbeit an Schulen nutzen, da sie ein hervorragender Anstoß für die Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte sei.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sachsen-Anhalt, Innenministerium, Tamara Zieschang (CDU), Rüdiger Erben, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
In Sachsen-Anhalt wurde eine digitale Kriegsgräberkarte erstellt, die annähernd 1.000 Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkrieges mit rund 38.000 Kriegstoten erfasst und somit eine zugängliche Erinnerungsquelle an die Schrecken des Krieges bietet.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) zitiert, die betont, dass jede Grabstätte eine mahnende Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sei.