Hamburg startet Investitionsoffensive für Verkehrsinfrastruktur

Verkehrsinfrastruktur und Haushaltsfinanzierung in Hamburg

() – In der heutigen Senatssitzung ist die Weiterentwicklung des Sondervermögens Finanzierung Schnellbahnausbau zum neuen „Sondervermögen Finanzierung Verkehrsinfrastruktur Hamburg“ beschlossen worden.

Durch die Erweiterung des Zwecks des Sondervermögens werde es zukünftig möglich, nicht nur aus dem Schnellbahnausbau resultierende Finanzierungsspitzen des Kernhaushalts der Freien und Hansestadt Hamburg abzufedern, sondern auch weitere Großprojekte wie den Neubau der Querung über den Köhlbrand oder die Hafenerweiterung West zu realisieren, ohne dass an anderer Stelle im Kernhaushalt außergewöhnliche Konsolidierungserfordernisse entstehen, teilte der Senat am Dienstag mit.

Zusätzlich wird die Hamburgische Bürgerschaft gebeten, eine weitere Zuführung in das Sondervermögen noch in diesem Jahr in Höhe von 400 Mio. zu ermächtigen. Der Senat beabsichtigt, die hierfür zusätzlichen Kredite auf Basis der Änderung des Artikels 109 Abs.

3 Grundgesetz aufzunehmen, die den Ländern eine zusätzliche strukturelle Kreditaufnahme ermöglicht. Das Sondervermögen Finanzierung Verkehrsinfrastruktur Hamburg wird dann mit rund 2,3 Mrd. Euro befüllt sein.

Finanzsenator Andreas Dressel betonte, dass Investitionen die Grundlage von Wachstum und Wohlstand seien.

Das Sondervermögen werde einen wichtigen finanzpolitischen Beitrag dazu leisten, investive Verkehrsgroßprojekte in Hamburg schuldenbremsenkonform durchführen zu können. Auch Senator Anjes Tjarks hob hervor, dass Infrastrukturprojekte für die Zukunftsfähigkeit der Stadt elementar seien und die jetzt beschlossene Erweiterung des Sondervermögens mehr Handlungsspielraum für dringend notwendige Großprojekte ermögliche.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburgische Bürgerschaft, Senat, Artikel 109 Abs. 3 Grundgesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg

Worum geht es in einem Satz?

Der Hamburger Senat hat in seiner Sitzung die Umbenennung und Erweiterung des Sondervermögens für den Schnellbahnausbau in ein neues Sondervermögen zur Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur beschlossen, um zusätzliche Großprojekte wie die Köhlbrandquerung und die Hafenerweiterung zu realisieren, und beantragt eine weitere Zuführung von 400 Millionen Euro für 2023.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Weiterentwicklung des Sondervermögens Finanzierung Schnellbahnausbau
  • Bedarf an zusätzlichen Finanzmitteln für Großprojekte
  • Notwendigkeit zur Abfederung von Finanzierungsspitzen im Kernhaushalt
  • Realisierung von neuen Infrastrukturprojekten
  • Änderungsbedarf im Finanzierungsrahmen des Landes
  • Unterstützung durch die Hamburgische Bürgerschaft erforderlich
  • Möglichkeit der strukturellen Kreditaufnahme gemäß Artikel 109 Abs. 3 Grundgesetz
  • Ziel der schuldenbremsenkonformen Durchführung von Investitionen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten für Verkehrsinfrastrukturprojekte
  • Realisierung zusätzlicher Großprojekte wie Querung über den Köhlbrand und Hafenerweiterung West
  • Abfederung von Finanzierungsspitzen im Kernhaushalt
  • Vermeidung außergewöhnlicher Konsolidierungsbedarfe im Kernhaushalt
  • Ermächtigung zur zusätzlichen Zuführung von 400 Mio. Euro in das Sondervermögen
  • Aufnahmemöglichkeit zusätzlicher Kredite durch Änderung des Grundgesetzes
  • Finanzpolitischer Beitrag zur Durchführung von investiven Verkehrsgroßprojekten
  • Mehr Handlungsspielraum für dringend notwendige Infrastrukturprojekte

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Finanzsenator Andreas Dressel zitiert, der betont, dass Investitionen die Grundlage von Wachstum und Wohlstand seien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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