Mobile Payment-Trends in Deutschland 2023
Heidelberg () – 36 Prozent aller Deutschen haben bereits mindestens einmal mit ihrem Handy an der Ladenkasse bezahlt. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten.
Viele Mobile-Payment-Nutzer zücken demnach im Alltag sogar regelmäßig ihr Handy, anstatt zu einer Karte oder Bargeld zu greifen: Bei 21 Prozent der Befragten liegt der letzte Bezahlvorgang mit dem Smartphone weniger als eine Woche zurück, 31 Prozent haben im Laufe des letzten Monats mit dem Handy bezahlt.
„Das Bezahlen mit dem Smartphone geht schnell und ist bequem. Außerdem haben sehr viele Menschen ihr Mobiltelefon selbst dann dabei, wenn die Brieftasche zu Hause bleibt“, sagte Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Für etwa jeden Siebten ist das Smartphone inzwischen bereits das bevorzugte Zahlungsmittel, um kleinere Einkäufe an der Kasse zu bezahlen.“
Laut der Verivox-Umfrage würden 14 Prozent aller Befragten einen Einkauf in Höhe von 20 Euro am liebsten mit dem Smartphone bezahlen. Vor allem Akademiker zücken an der Kasse gerne ihr Mobiltelefon: Unter den Befragten mit Hochschulabschluss zahlt jeder Fünfte (20 Prozent) bevorzugt mit dem Handy, unter den Menschen mit Volks- oder Hauptschulabschluss ist der Anteil nur knapp halb so hoch (neun Prozent), so das Vergleichsportal.
Gegenüber den dominierenden US-Anbietern im Bereich Mobile Payment sind viele Deutsche der Befragung zufolge aber skeptisch. Nur für gut ein Viertel ist einer der beiden großen US-Zahlungsdienste Apple Pay (15 Prozent) oder Google Pay (elf Prozent) am vertrauenswürdigsten. Die Hälfte aller Befragten würde aber der hauseigenen Bezahl-App ihrer Bank oder Sparkasse bei Mobile Payment Vertrauen schenken.
Laut Verivox bieten eine eigene Bezahl-App für Android-Smartphones unter anderem die Sparkassen, die Volks- und Raiffeisenbanken oder die Targobank an. Andere Institute haben in ihre Banking-App eine Bezahlfunktion integriert. Besitzer eines iPhones hingegen sind auf Apple Pay festgelegt – auch, wenn das Unternehmen das eigene System für andere Anbieter öffnen musste. Wer ohne Apple Pay mit dem iPhone bezahlen will, müsse somit weiterhin Umwege über Drittanbieter in Kauf nehmen, so Verivox. „Mit der Paypal-App sind auch auf dem iPhone mobile Zahlungen mit einer virtuellen Mastercard-Debit möglich“, schreibt die Plattform. Perspektivisch könne aber der europäische Bezahldienst Wero zu einem Konkurrenten von Apple Pay heranwachsen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kunde mit Smartphone im Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oliver Maier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verivox, Funke-Mediengruppe, Oliver Maier, Verivox Finanzvergleich GmbH, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Targobank, Apple Pay, Google Pay, Paypal, Wero.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Heidelberg
Worum geht es in einem Satz?
Eine Umfrage zeigt, dass 36 Prozent der Deutschen bereits mit ihrem Smartphone an der Kasse bezahlt haben, wobei 21 Prozent dies in der letzten Woche taten, wobei vor allem Akademiker mobile Zahlungen bevorzugen und Skepsis gegenüber amerikanischen Zahlungsdiensten wie Apple Pay und Google Pay besteht, während hauseigene Bezahl-Apps der Banken beliebter sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umfrage zum Mobile Payment
- 36 Prozent der Deutschen nutzen Mobile Payment
- Bequemlichkeit und Schnelligkeit beim Bezahlen
- Hohe Verfügbarkeit von Smartphones
- Präferenz von Akademikern für Mobile Payment
- Skepsis gegenüber US-Zahlungsanbietern
- Vertrauen in hauseigene Bankapps
- Unterschiedliche Nutzung zwischen Bildungsgruppen
- Integration von Bezahlfunktionen in Banking-Apps
- Bedarf an Alternativen zu bestehenden Zahlungsdiensten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 36 Prozent der Deutschen nutzen Mobile Payment
- 21 Prozent haben in der letzten Woche mit dem Smartphone bezahlt
- 31 Prozent haben im letzten Monat mit dem Handy bezahlt
- Schnelligkeit und Bequemlichkeit als Vorteile des Mobile Payments genannt
- 14 Prozent bevorzugen Smartphone-Zahlungen bei 20 Euro Einkäufen
- 20 Prozent der Akademiker zahlen bevorzugt mit dem Handy
- Skepsis gegenüber US-Anbietern wie Apple Pay und Google Pay
- 50 Prozent vertrauen der Bezahl-App ihrer Bank oder Sparkasse
- Mobile Bezahl-Apps von Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken verfügbar
- Besitzer von iPhones sind auf Apple Pay festgelegt
- Mögliche Konkurrenz für Apple Pay durch europäischen Bezahldienst Wero
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, erklärt: "Das Bezahlen mit dem Smartphone geht schnell und ist bequem."
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