Ausländischer Berufsnachwuchs in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen

Ausländischer Berufsnachwuchs in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen

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Ausländischer Berufsnachwuchs in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen

Halle () – Die Zahl ausländischer Bewerber für Ausbildungsplätze in ist innerhalb von zehn Jahren von 200 im Jahr 2014 auf 750 im Jahr 2024 gestiegen. Das teilte die Bundesagentur für am Dienstag mit.

Aus den Asylherkunftsländern kamen knapp 400 Bewerbende, aus der rund 100. Von den ausländischen Bewerbenden verfügten 47 Prozent über einen Realschulabschluss, 24 Prozent hatten einen Hauptschulabschluss und 18 Prozent die Hochschulreife.

Auch die Zahl der ausländischen Auszubildenden hat sich deutlich erhöht: Waren 2014 noch knapp 500 von 31.200 Auszubildenden ausländisch, stieg deren Zahl 2024 auf 3.100 von insgesamt 35.000 Auszubildenden.

Der höchste Anteil ausländischer Auszubildender lag Ende Dezember 2024 im Gesundheitswesen mit 32,8 Prozent, im Gastgewerbe mit 21,8 Prozent und im verarbeitenden Gewerbe mit 11,2 Prozent.

Markus Behrens, Vorsitzender der Regionaldirektion -Anhalt- der Bundesagentur für Arbeit, teilte mit, dass junge Ausländer eine immer wichtigere Rolle bei der Besetzung von Lehrstellen spielen. Als größte Hürden bei der Integration nannte er Sprachprobleme und fehlende Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch, weshalb die BA Unterstützung durch Stützunterricht und Ausbildungsbegleitung anbietet.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Agentur für Arbeit (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Es wird lediglich der Name "Markus Behrens" erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis erstreckt sich über den Zeitraum von 2014 bis 2024.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Die Zahl ausländischer Bewerber um Ausbildungsplätze in Sachsen-Anhalt ist von 200 im Jahr 2014 auf 750 im Jahr 2024 gestiegen, wobei besonders viele aus Asylherkunftsländern und der Ukraine kommen, während die Bundesagentur für Arbeit auf Sprachbarrieren und mangelnde Grundkenntnisse hinweist und Unterstützung anbietet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Anstieg der Zahl ausländischer Bewerber für Ausbildungsplätze in Sachsen-Anhalt ist vor allem auf die Zunahme von Flüchtlingen aus Asylherkunftsländern und der Ukraine zurückzuführen. Dies spiegelt den wachsenden Bedarf an Fachkräften in der Region sowie die Herausforderungen der Integration wider, wie Sprachbarrieren und grundlegende Bildungsdefizite.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Bundesagentur für Arbeit hat auf die steigende Zahl ausländischer Bewerber für Ausbildungsplätze in Sachsen-Anhalt hingewiesen und betont, dass junge Migranten eine zunehmend wichtige Rolle bei der Besetzung von Lehrstellen spielen. Es wurden jedoch Herausforderungen wie Sprachprobleme und unzureichende Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch identifiziert, weshalb Unterstützung durch Stützunterricht angeboten wird.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Erhöhung der Zahl ausländischer Bewerber für Ausbildungsplätze, Anstieg der ausländischen Auszubildenden, steigende Bedeutung junger Ausländer bei der Besetzung von Lehrstellen, Hürden bei der Integration aufgrund von Sprachproblemen und fehlenden Grundkenntnissen in Mathematik und Deutsch, Angebot von Unterstützung durch Stützunterricht und Ausbildungsbegleitung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Markus Behrens, dem Vorsitzenden der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. Er betont, dass junge Ausländer eine zunehmend wichtige Rolle bei der Besetzung von Lehrstellen spielen. Als größte Hürden bei der Integration nennt er Sprachprobleme sowie fehlende Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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