Dax startet freundlich – Blicke richten sich nach Frankreich

Dax startet freundlich – Blicke richten sich nach Frankreich

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Dax startet freundlich – Blicke richten sich nach Frankreich

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag freundlich in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr stand der Index bei rund 23.760 Punkten und damit 0,7 Prozent über dem Handelsschluss am Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Continental, Infineon und Heidelberg Materials, am Ende Beiersdorf, die Münchener Rück und Symrise.

„Trotz für den Aktienmarkt alles in allem positiver Arbeitsmarktdaten aus den USA und einer Wall Street, die darauf zunächst mit Kursgewinnen reagierte, drehte der Dax am Freitag wieder nach unten ab“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Mit diesem Turnaround könnte auch die Phase enden, in der Schnäppchenjäger regelmäßig für ihren Mut mit schnellen Kursgewinnen belohnt wurden.

„Heute fallen in Frankreich die politischen Würfel, und diesem Risiko will sich kein Anleger mit neuen Positionen entgegenstellen“, so Stanzl weiter. In Paris wird im Laufe des Tages mit dem Sturz der Regierung gerechnet, sollte Premier Bayrou die Abstimmung in der Vertrauensfrage verlieren. „Übersteht er sie, wäre es ein beachtlicher Erfolg und an der Börse dürfte dieses Ergebnis sicherlich gefeiert werden.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1730 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8525 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 66,64 US-Dollar; das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Jochen Stanzl, Premier Bayrou

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Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: CMC Markets, Premier Bayrou.

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Der Dax startete am Montag mit einem Plus von 0,7 Prozent bei etwa 23.760 Punkten, während Anleger aufgrund politischer Unsicherheiten in Frankreich abwartend agieren, während der Euro gegenüber dem Dollar leicht stärker und der Ölpreis gestiegen ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war die Unsicherheit bezüglich der politischen Situation in Frankreich, insbesondere die Vertrauensabstimmung für Premier Bayrou. Anleger zeigten sich vorsichtig und zogen es vor, auf neue Positionen zu verzichten, während gleichzeitig positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein stabiler Kurs der Wall Street positive Impulse für den Dax erzeugten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Anleger an der Frankfurter Börse zurückhaltend sind, da ein politisches Risiko in Frankreich besteht – eine mögliche Abwahl der Regierung von Premier Bayrou. Experten warnen davor, neue Positionen einzugehen, bis Klarheit über das politische Geschehen herrscht, was sich negativ auf die Marktstimmung auswirken könnte.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Dax drehte nach unten ab, Schnäppchenjäger könnten nicht mehr mit schnellen Kursgewinnen belohnt werden, Anleger wollen sich dem Risiko der politischen Situation in Frankreich nicht entgegensetzen, möglicher Sturz der Regierung in Frankreich, beachtlicher Erfolg für Premier Bayrou könnte feiert werden, Euro in Relation zum Dollar etwas stärker, Ölpreis steigt deutlich.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert. Er äußert, dass trotz positiver Arbeitsmarktdaten in den USA der Dax am Freitag nach unten drehte und dass Anleger sich vor den politischen Entwicklungen in Frankreich zurückhaltend verhalten könnten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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