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Schröder lobt Klingbeils Reformbemühungen als "mutig"
Berlin () – Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Reformbemühungen des heutigen SPD-Vorsitzenden und Vizekanzlers Lars Klingbeil (beide SPD) gelobt. „Ich finde das mutig von Lars Klingbeil“, sagte Schröder der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe) „Ich schätze ihn.“ Und weiter: „Der SPD geht es nicht gut, wenn das Land in Unordnung ist.“
Klingbeil hatte gegenüber der „Zeit“ gesagt, dass Schröder mutige Reformen angepackt habe. Auch heute brauche es solche Reformen, „damit unser Sozialstaat stark, aber auch bezahlbar bleibt und besser funktioniert“. Die Reformen müssten aber in die heutige Zeit passen und dürften die Gräben nicht vertiefen.
„Ich hoffe, dass Klingbeil das hinbekommt“, sagte Schröder daraufhin der FAZ. Er trage dann aber auch die ganze Verantwortung. Die SPD habe hoffentlich gemerkt, so Schröder, dass sich mutige Reformen auszahlten, auch wenn sie zunächst unpopulär erschienen. Die SPD sei der richtige Ort, um Reformen anzupacken. Ein Vorangehen der SPD sei auch deswegen wichtig, weil vor allem diejenigen Bürger unter ausbleibenden Reformen litten, die durch Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienten und zur SPD-Klientel gehörten.
Im März 2003 hatte Schröder als damaliger Kanzler die Arbeitsmarkt- und Sozialreformen unter der Überschrift Agenda 2010 auf den Weg gebracht, die eine Antwort sein sollten auf die wirtschaftliche Schwäche des Landes. Dagegen hatte es vor allem in der SPD und unter ihren Stammwählern heftigen Protest gegeben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil am 03.09.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gerhard Schröder, Lars Klingbeil
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: SPD, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Zeit, FAZ, Agenda 2010.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder lobt die Reformanstrengungen des aktuellen SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und betont die Notwendigkeit mutiger, zeitgemäßer Reformen zur Stärkung des Sozialstaates trotz möglicher Unpopularity.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das Ereignis war die aktuelle wirtschaftliche Situation und die Notwendigkeit von Reformen in der SPD, um den Sozialstaat zukunftsfähig und bezahlbar zu gestalten. Gerhard Schröder lobt Lars Klingbeils Reformbemühungen als mutig und notwendig, um die Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Gerhard Schröder hat die Reformbemühungen von Lars Klingbeil gelobt und betont, dass mutige Reformen für die SPD notwendig seien, um den Sozialstaat zu stärken und bezahlbar zu halten. Er wies darauf hin, dass Reformen oft unpopulär sind, aber letztlich den Bürgern, insbesondere den Arbeitnehmenden, zugutekommen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: die Verantwortung, die Lars Klingbeil für die Reformen trägt, die Notwendigkeit mutiger Reformen, die Notwendigkeit, dass Reformen in die heutige Zeit passen, die Hoffnung auf eine stärkere Funktionsfähigkeit des Sozialstaats, das mögliche Leiden der Bürger durch ausbleibende Reformen, die unpopulären, aber potenziell rentablen Ergebnisse früherer Reformen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Er lobt die Reformbemühungen von Lars Klingbeil und sagt: "Ich finde das mutig von Lars Klingbeil" und "Ich hoffe, dass Klingbeil das hinbekommt". Schröder betont zudem die Wichtigkeit mutiger Reformen für die SPD, um besonders den arbeitenden Bürgern zu helfen.
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