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IG Metall will Bevorzugung europäischer Hersteller
Berlin () – Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner fordert, sogenannte Local-Content-Vorgaben in der EU einzuführen.
„Europäische Hersteller müssen bevorzugt werden“, sagte sie dem Pro-Newsletter Industrie & Handel des Nachrichtenmagazins POLITICO. „Es kann nicht sein, dass Autobauer beispielsweise aus Asien ihre gesamten Autoteile hierherbringen und dann nur die Montage in Europa machen.“ Quoten könnten sicherstellen, dass Aufträge verstärkt an europäische Unternehmen gehen, so Benner weiter.
Bisher haben vor allem französische Hersteller auf Local-Content-Regelungen gepocht. „Die kleineren Zulieferer stehen unter enormem Druck. Sie bekommen teils weder Kredite noch gute Ratings“, warnt Benner. Da sich das auf den Arbeitsmarkt auswirke, fordert sie politische Maßnahmen.
Benner stellte zwei weitere Forderungen auf. Zum einen schlägt sie vor, dass der gesamte Lebenszyklus eines Autos in die CO2-Berechnung einfließt, statt nur die Emissionen aus dem Auspuff. „Wir sollten einen pragmatischen Blick auf die Emissionsrechnungen werfen“, sagte Benner. „Wenn beispielsweise die EU stärker auf Plug-In-Hybride und Range Extender setzt, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, ist das auch ein Beitrag zur Dekarbonisierung.“
Zum anderen fordert sie Social Leasing, um Elektromobilität auch Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen zugänglich zu machen. Steuerliche Vergünstigungen könnten helfen, die Nachfrage anzukurbeln. „Wir brauchen förderliche Rahmenbedingungen statt Diskussionen um Stichtage und Daten“, sagte Benner mit Blick auf das Verbrenner-Verbot ab 2035.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autoproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christiane Benner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
IG Metall, EU, POLITICO, französische Hersteller.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner fordert die Einführung von Local-Content-Vorgaben in der EU, um europäische Hersteller zu bevorzugen, und plädiert zudem für eine umfassendere CO2-Berechnung sowie Social Leasing für Elektromobilität, um den Zugang für Haushalte mit niedrigem Einkommen zu erleichtern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für Christiane Benners Forderungen sind die Herausforderungen, denen sich europäische Hersteller und ihre Zulieferer in der Autobranche gegenübersehen, insbesondere durch Konkurrenz aus Asien und Druck auf kleinere Zulieferer. Die Forderung nach Local-Content-Vorgaben zielt darauf ab, den europäischen Markt zu schützen und die heimische Produktion zu stärken, während zudem soziale Aspekte und Umweltauflagen berücksichtigt werden.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel fordert IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner die Einführung von Local-Content-Vorgaben in der EU, um europäische Hersteller zu bevorzugen und die Drucksituation kleinerer Zulieferer zu mildern. Darüber hinaus betont sie die Notwendigkeit politischer Maßnahmen zur Unterstützung der Elektromobilität, insbesondere für Haushalte mit niedrigem Einkommen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Bevorzugung europäischer Hersteller, verstärkte Aufträge an europäische Unternehmen, Druck auf kleinere Zulieferer, Schwierigkeiten bei Krediten und Ratings, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, notwendige politische Maßnahmen, Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus eines Autos in der CO2-Berechnung, Förderung von Plug-In-Hybriden und alternativen Kraftstoffen, Zugang zur Elektromobilität für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, Ankurbelung der Nachfrage durch steuerliche Vergünstigungen, Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christiane Benner, der IG-Metall-Vorsitzenden, zitiert. Sie fordert, dass europäische Hersteller durch Local-Content-Vorgaben in der EU bevorzugt werden, und erklärt, dass es nicht akzeptabel sei, dass asiatische Autobauer ihre Teile nach Europa bringen und nur die Montage hier vornehmen. Sie warnt auch, dass die kleineren Zulieferer unter enormem Druck stehen und fordert politische Maßnahmen, um deren Situation zu verbessern.
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