Dax startet schwächer – Trumps Ausgabenpaket beschäftigt Anleger

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Dax startet schwächer – Trumps Ausgabenpaket beschäftigt Anleger

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.805 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Bei 24.000 Punkten im Dax lässt das Interesse der Anleger am Aktienkauf spürbar nach“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Börse ist mitten im Sommerloch. Man steht zwar Gewehr bei Fuß, was Nachrichten zum Handel mit den USA anbelangt. Etabliert sich allerdings in den kommenden Stunden und Tagen ein Widerstand unterhalb der runden Marke und bleiben Erfolgsmeldungen im Handelskonflikt aus, könnten erste spürbare Verkäufe anlaufen.“

Die Anleger hätten auf einen neuen Anlauf in Richtung Rekordhoch gehofft. „Das war ohnehin eine gewagte Spekulation, da die Jahreszeit eher für schwächere Kurse sprach. Bleibt die Rally jetzt aus, folgt die Enttäuschung.“

Trumps Ausgabenpaket hat es auch durch das Repräsentantenhaus geschafft. Damit gibt es Steuersenkungen vor allem für Großkonzerne und die Reichsten. Gegenfinanziert werden sollen diese durch drastische Kürzungen der Gesundheitsversorgung. Trotzdem gibt es eine neue Rekordverschuldung. Das Geld wird besonders auch für die Aufrüstung der Polizei- und Zollbehörde ICE verwendet.

„Die Schuldengrenze dürfte erst einmal für mehrere Jahre kein Thema mehr sein, die Angst vor einem Stillstand ganzer Behörden ebenso wenig“, sagte Stanzl. „Das ist gut für Aktien und erhöht die Planungssicherheit. Dass das Gesetz nur mit einem buchhalterischen Manöver und mit knapper Mehrheit beschlossen wurde, ist allerdings bedenklich.“

„Unter den Regeln des Rekonziliation-Verfahrens darf ein Gesetz das Defizit über einen bestimmten Zeitraum nicht über das Maß erhöhen. Indem man aber die größte Position, die Verlängerung der Steuersenkungen aus Trumps erster Amtszeit, rechnerisch auf null setzte, schuf man Spielraum für die anderen Steuererleichterungen und die höhere Schuldengrenze.“

„Statt einer Neuverschuldung von 3,4 Billionen Dollar errechnet sich auf diese Art eine Ersparnis von 400 Millionen Dollar. Dieses Vorgehen ist schädlich für das Vertrauen der Investoren in US-Staatsanleihen. Wenn man die Berechnungsgrundlage einfach so wählen kann, wie es politisch passt, dann verliert die Haushaltsplanung an Glaubwürdigkeit. So ist es auch wenig verwunderlich, dass es vor dem heutigen Feiertag noch einmal einen kräftigen Sprung in den Renditen am Anleihemarkt gab“, so Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1779 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8490 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jochen Stanzl

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, CMC Markets, Trumps, ICE, Repräsentantenhaus

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, USA

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax startete schwächer in den Handelstag mit 23.805 Punkten, während das Interesse an Aktienkäufen nachlässt und Anleger auf Entwicklungen im Handelskonflikt mit den USA warten, während gleichzeitig Trumps Ausgabenpaket, das Steuersenkungen für Großkonzerne beinhaltet und durch Kürzungen bei der Gesundheitsversorgung finanziert wird, die Rekordverschuldung erhöht und das Vertrauen in US-Staatsanleihen gefährdet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Dax startet schwächer aufgrund von nachlassendem Anlegerinteresse, insbesondere bei 24.000 Punkten. Zudem herrscht Unsicherheit über den Handelskonflikt und die geopolitische Lage, während das Sommerloch die Nachfrage dämpft. Ein neues Ausgabenpaket von Trump mit Steuersenkungen und Rekordverschuldung sorgt für Bedenken hinsichtlich der langfristigen Glaubwürdigkeit der US-Haushaltsplanung und beeinflusst die Marktstimmung.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Politik durch Trumps Ausgabenpaket, das Steuersenkungen für Großkonzerne und die Reichen vorsieht, sowie drastische Kürzungen in der Gesundheitsversorgung zur Rekordverschuldung beiträgt. Medien und Analysten äußern Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Haushaltsplanung und zeigen sich pessimistisch über die Stabilität der Märkte, während Anleger auf Nachrichten aus dem Handelskonflikt mitsamt der Unsicherheit bezüglich der Dax-Entwicklung reagieren.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

interesse der Anleger am Aktienkauf lässt nach, etablierung eines Widerstands unterhalb der 24.000 Punkte, mögliche spürbare Verkäufe, Enttäuschung der Anleger, neue Rekordverschuldung, erhöhte Planungssicherheit für Aktien, bedenkliches Buchhaltermanöver, schädliches Vorgehen für das Vertrauen der Investoren in US-Staatsanleihen, Verlust der Glaubwürdigkeit der Haushaltsplanung, kräftiger Sprung in den Renditen am Anleihemarkt.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert. Er äußert, dass das Interesse der Anleger am Aktienkauf bei 24.000 Punkten im Dax spürbar nachlässt und warnt, dass ohne positive Entwicklungen im Handelskonflikt erste spürbare Verkäufe drohen könnten.

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist eine bedeutende Finanzmetropole in Deutschland und beherbergt die Frankfurter Börse, eine der größten Börsen der Welt. Die Stadt ist bekannt für ihren imposanten Skyline, die von modernen Wolkenkratzern geprägt ist. Zudem ist Frankfurt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einem der größten Flughäfen Europas, das Reisende aus aller Welt anzieht. Die kulturelle Vielfalt der Stadt spiegelt sich in zahlreichen Museen, Theatern und Veranstaltungen wider. Neben der Finanzwelt ist Frankfurt auch für seine kulinarischen Spezialitäten bekannt, insbesondere für den berühmten Apfelwein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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