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Bericht: Bahn will im Fernverkehr 21.000 Sitzplätze streichen
Berlin () – Die Deutsche Bahn will ihr Angebot im Fernverkehr einem Medienbericht zufolge abbauen. Das Unternehmen plane, Züge und Sitzplätze stark zu reduzieren, schreibt der „Spiegel“ unter Berufung auf eine als streng vertraulich eingestufte Unterlage. 2036 sollen demnach so statt der aktuell 265.000 Sitzplätze nur noch 244.000 verfügbar sein.
Besonders betroffen wären dem Bericht zufolge die Intercity-Züge in der Fläche. Dort plant die Bahn, fast jeden zweiten der aktuell 55.000 Sitzplätze zu streichen. Zudem sollen laut „Spiegel“ zahlreiche ICE-Modelle, etwa ICE3- und ICE-T-Züge, ausgeschlachtet oder verkauft werden. Die Manager wollen damit Geld sparen und einem möglicherweise drohenden EU-Beihilfeverfahren zuvorkommen.
Bereits vor einem Jahr hatte das Nachrichtenmagazin über Erwägungen der Deutschen Bahn berichtet, aufgrund der steigenden Trassenpreise zahlreiche schwach ausgelastete Fernverkehrsverbindungen zu streichen. Nun setzt das Unternehmen seinen Sparkurs offenbar beim Rollmaterial fort. Bei den Sitzplatzzahlen handele es sich um die Sitzplätze im Bestand, nicht aber um die „reale Verfügbarkeit“ der Sitzplätze für die Kunden im täglichen Bahnalltag, teilte die Bahn dem „Spiegel“ auf Anfrage mit.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ICE (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bahn, "Spiegel", EU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutsche Bahn plant laut einem Bericht, ihr Fernverkehrsangebot stark abzubauen, indem sie Züge und Sitzplätze reduziert, um Kosten zu sparen und einem drohenden EU-Beihilfeverfahren zuvorzukommen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist der Sparzwang der Deutschen Bahn, um Geld zu sparen und einem möglichen EU-Beihilfeverfahren zuvorzukommen. Zudem haben steigende Trassenpreise und eine schwache Auslastung vieler Fernverkehrsverbindungen die Pläne zur Reduzierung von Zügen und Sitzplätzen verstärkt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Deutsche Bahn plant, ihr Fernverkehrsangebot erheblich zu reduzieren, was Medienberichten zufolge bereits Besorgnis auslöst. Insbesondere könnten Intercity-Züge stark betroffen sein, während die Bahn versucht, Geld zu sparen und einem möglichen EU-Beihilfeverfahren zuvorzukommen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Folgen oder Konsequenzen: Abbau des Angebots im Fernverkehr, Reduzierung von Zügen und Sitzplätzen, Verringerung der verfügbaren Sitzplätze von 265.000 auf 244.000 bis 2036, Streichung fast jedes zweiten Sitzplatzes in Intercity-Zügen, Ausschlachten oder Verkauf zahlreicher ICE-Modelle, Einsparungen zur Vermeidung eines EU-Beihilfeverfahrens, Streichen schwach ausgelasteter Fernverkehrsverbindungen, Fortsetzung des Sparkurses beim Rollmaterial.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Deutsche Bahn wird im Artikel zitiert. Sie erklärte, dass die genannten Sitzplatzzahlen sich auf die Bestandsplätze beziehen und nicht auf die "reale Verfügbarkeit" der Sitzplätze für die Kunden im täglichen Bahnalltag.
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