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SPD schließt Verhandlungen über Wehrpflicht aus
Berlin () – Auch nach der Ansage von Verteidigungsminister Boris Pistorius, die Bundeswehr brauche 60.000 zusätzliche Soldaten, hat SPD-Fraktionschef Matthias Miersch Rufen nach einer Rückkehr zur Wehrpflicht eine kategorische Absage erteilt. „Im Koalitionsvertrag ist eindeutig festgelegt, dass wir auf Freiwilligkeit setzen“, sagte Miersch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Über eine Wehrpflicht kann man dann gegebenenfalls in der kommenden Legislaturperiode verhandeln, in dieser nicht.“
Auch ohne Zwang sei das Ziel von 60.000 zusätzlichen Soldaten „meines Erachtens nach mittelfristig auch zu erreichen“, sagte Miersch weiter. „Aktuell wären auch nicht annähernd ausreichend Ausbildungskapazitäten vorhanden.“ Die Kernfrage laute, wie man dafür sorge, dass der Dienst attraktiv wird, sagte der SPD-Fraktionschef. „Das war allein schon wegen der mangelnden Ausrüstung nicht möglich. Boris Pistorius kann jetzt investieren und junge Leute anders ansprechen“, so Miersch. „Wir werden nun abwarten, wie das Konzept des Verteidigungsministers für eine freiwillige Aufstockung der Truppe anläuft.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldat (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius, Matthias Miersch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, SPD, Neue Osnabrücker Zeitung, Boris Pistorius, Matthias Miersch
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Trotz Verteidigungsminister Pistorius' Forderung nach 60.000 zusätzlichen Soldaten hat SPD-Fraktionschef Matthias Miersch einer Rückkehr zur Wehrpflicht eine klare Absage erteilt und betont, dass die Bundeswehr auf Freiwilligkeit setzen will, wobei die Attraktivität des Dienstes im Vordergrund steht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für die Diskussion über die Bundeswehr und die benötigten zusätzlichen Soldaten ist die Feststellung des Verteidigungsministers, dass die Truppe um 60.000 Soldaten aufgestockt werden muss. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch lehnt jedoch eine Rückkehr zur Wehrpflicht ab, da im Koalitionsvertrag auf Freiwilligkeit gesetzt wird. Er betont die Notwendigkeit, den Militärdienst attraktiver zu gestalten, um die Rekrutierung zu verbessern.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nach der Forderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius nach 60.000 zusätzlichen Soldaten eine Rückkehr zur Wehrpflicht entschieden ablehnt und stattdessen auf Freiwilligkeit setzt. Miersch betont die Notwendigkeit, den Dienst attraktiver zu gestalten, und wartet auf das Konzept des Ministers zur freiwilligen Truppenaufstockung.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: keine Rückkehr zur Wehrpflicht, Ziel von 60.000 zusätzlichen Soldaten soll freiwillig erreicht werden, aktuelle mangelnde Ausbildungskapazitäten, Notwendigkeit, den Dienst attraktiv zu gestalten, Investitionen von Boris Pistorius, Abwarten auf das Konzept des Verteidigungsministers.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zitiert. Er erteilt den Rufen nach einer Rückkehr zur Wehrpflicht eine deutliche Absage und betont, dass im Koalitionsvertrag auf Freiwilligkeit gesetzt wird. Miersch äußert außerdem, dass das Ziel von 60.000 zusätzlichen Soldaten auch ohne Wehrpflicht mittelfristig erreichbar sei, und hebt die Notwendigkeit hervor, den Dienst attraktiver zu gestalten.
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