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Startup-Monitor zeigt Wachstum der Gründerszene in Niedersachsen
Hannover () – Die niedersächsische Startup-Szene verzeichnet weiteres Wachstum. Laut dem aktuellen Startup Monitor 2025 wurden im vergangenen Jahr 154 neue Unternehmen gegründet, was einem Anstieg von 11,6 Prozent in zwei Jahren entspricht.
Besonders auffällig ist, dass zwei Drittel der Neugründungen außerhalb der Großstädte stattfanden, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.
Der Anteil der Gründerinnen liegt mit 20 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt. Positiv fällt auf, dass fast 40 Prozent der Mitarbeiter in Startups Frauen sind.
Allerdings zeigt der Bericht auch Herausforderungen: Mehr als die Hälfte der jungen Unternehmen benötigt in den kommenden zwölf Monaten über 500.000 Euro Kapital.
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne sieht Niedersachsen auf einem guten Weg: „Die Basis für eine funktionierende Startup-Szene ist gelegt.“ Der Zugang zu Risikokapital habe sich verbessert, nun gelte es, größere Kapitalvolumina und strategische Partnerschaften zu erschließen. Der Monitor wird jährlich von der Startup-Initiative Niedersachsen.next und der NBank herausgegeben.
Hannover: Zentrum für Innovation und Wachstum
Hannover spielt eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der niedersächsischen Startup-Szene. Die Stadt ist nicht nur ein Magnet für innovative Gründer, sondern bietet auch ein unterstützendes Umfeld für junge Unternehmen. Besonders beeindruckend ist, dass der Großteil der Neugründungen außerhalb der großen Städte stattfindet, was auf eine wachsende Diversifizierung hinweist. Die Gründerinnenquote in Hannover liegt über dem Bundesdurchschnitt, was die Förderung von Frauen in der Wirtschaft unterstreicht. Dennoch gibt es Herausforderungen, da viele Startups auf erhebliche finanzielle Mittel angewiesen sind, um ihr Wachstum zu sichern.
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