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Bafin gegen geringeren Sicherheitspuffer für Banken
Frankfurt/Main () – Der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, spricht sich gegen geringere Kapitalvorgaben für Banken aus. „Alle wollen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, das verstehe ich. Aber eines dürfen wir nicht machen: deswegen an den Sicherheitspuffern sparen, die die Banken aufgebaut haben“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
„Kapital ist wichtig, ebenso wie Liquidität, weil diese Liquidität in Krisen am schnellsten verloren geht.“ Europa habe seit der Finanzkrise sehr viel dafür getan, das eigene Finanzsystem widerstandsfähiger zu machen, sagte Branson der Sonntagszeitung. „Das ist eine echte Stärke, die wir nicht aufs Spiel setzen sollten.“
Der Bafin-Präsident fügte hinzu: „Es stimmt einfach nicht, dass die US-Banken weichere Kapitalvorgaben haben als die europäischen, die USA kommen hier von einem höheren Ausgangsniveau. Hier sollten wir keinerlei Abstriche machen.“ An einem anderen Punkt gehe er allerdings mit, sagte Branson der FAS: „Wir müssen die Komplexität der Regulierung abbauen – im Klartext: Manche Regelbücher in Europa sind einfach zu dick.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bafin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mark Branson
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bafin, Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, US-Banken
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.
Worum geht es in einem Satz?
Mark Branson, Präsident der Finanzaufsicht Bafin, spricht sich gegen eine Senkung der Kapitalvorgaben für Banken aus und betont die Notwendigkeit, Sicherheitspuffer aufrechtzuerhalten, während er gleichzeitig für einen Abbau der regulatorischen Komplexität plädiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für Mark Bransons Aussagen war die Diskussion über geringere Kapitalvorgaben für Banken, die in der Finanzbranche angestoßen wurde. Er betonte die Bedeutung von Sicherheitsreserven und Liquidität, insbesondere im Kontext der Krisenresistenz des europäischen Finanzsystems, das seit der Finanzkrise erheblich gestärkt wurde.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, hat sich in einem Interview gegen die Senkung von Kapitalvorgaben für Banken ausgesprochen und betont, dass Sicherheitspuffer unverzichtbar seien, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten. Er wies zudem darauf hin, dass die US-Banken nicht geringere Vorschriften als die europäischen haben und forderte eine Vereinfachung der Regulierungsrichtlinien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Konsequenzen sind: Verlust von Sicherheitspuffern, Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit, erhöhte Anfälligkeit in Krisen, mögliche Abstriche bei Kapitalvorgaben, vermeintlich höhere Komplexität der Regulierung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Mark Branson, dem Präsidenten der Finanzaufsicht Bafin, zitiert. Er spricht sich gegen geringere Kapitalvorgaben für Banken aus und betont, dass man nicht an den Sicherheitspuffern sparen sollte, die die Banken aufgebaut haben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Zudem weist er darauf hin, dass die europäische Regulierung im Vergleich zu den USA bereits strenger ist.
Frankfurt am Main: Finanzmetropole Deutschlands
Frankfurt am Main ist nicht nur die größte Stadt des Bundeslandes Hessen, sondern auch ein wichtiges Finanzzentrum in Europa. Mit der Europäischen Zentralbank und zahlreichen Banken hat die Stadt eine zentrale Rolle im internationalen Finanzsystem. Das Stadtbild wird geprägt von modernen Wolkenkratzern, die das wirtschaftliche Herzstück der Region symbolisieren. Zudem ist Frankfurt eine bedeutende Messestadt, die regelmäßig große Veranstaltungen und Messen ausrichtet. Die vielfältige Kultur und die hohe Lebensqualität machen Frankfurt zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.
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