Wie viele andere Staaten in Europa, so verlangt auch Kroatien eine Mautgebühr. Wer seine Ferien in dem südosteuropäischen Land verbringt, muss an der Grenze ab dem kommenden Jahr keine Plakette zum Kleben mehr kaufen. Kroatien stellt auf die digitale Vignette um. Allerdings steht bisher nicht fest, ob es eine pauschale Gebühr für die Nutzung der kroatischen Autobahnen gibt oder ob sich die Gebühr nach der Fahrleistung richten soll.
Ein beliebtes Urlaubsland
Kroatien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ferienziel entwickelt. Städte wie Split und Dubrovnik laden zu einem Bummel durch die lange Geschichte des Landes ein. Wer hingegen die Natur liebt, wird vom Nationalpark Plitvicer Seen begeistert sein. Kulturelles Zentrum ist aber die Hauptstadt Zagreb mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Besonders beliebt sind jedoch die schönen Sandstrände, wie beispielsweise am „Goldenen Horn“: Dort ist das Wasser türkisblau und der Sand goldgelb. Alle, die Kroatien erkunden wollen, müssen beim Grenzübertritt eine Vignette kaufen und sie an der Windschutzscheibe anbringen.
Die Gebühr für alle
Nicht nur die Feriengäste müssen die Mautgebühr bezahlen, die Pflicht gilt auch für Kroaten, die auf den Autobahnen in ihrer Heimat unterwegs sind. Es gibt vier verschiedene Kategorien, die darüber entscheiden, wie hoch die Gebühr ist. Demzufolge ist es wichtig, frühzeitig zu klären, zu welcher Kategorie das Fahrzeug und mögliche Anhänger sowie Motorräder gehören. Die Mautgebühr selbst stellt eine finanzielle Hilfe für den Ausbau der Straßen und für deren Erhalt dar. Außerdem ist es dank der Gebühr möglich, den Verkehr besser zu steuern. So werden beispielsweise wieder nicht so häufig genutzt Straßen attraktiv.
Wo kann man die Plakette kaufen?
Die digitale Vignette für Kroatien kommt im nächsten Jahr. Noch müssen alle, die Autobahn des Landes nutzen wollen, eine Plakette kaufen. Für den Verkauf gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder man kauft im offenen oder im geschlossenen System. Offenes System heißt: Für Tunnels, Brücken sowie für kürzere Abschnitte der Autobahn kann die Gebühr bezahlt und die Plakette gekauft werden. Für das geschlossene System sind an den Ein- und Ausfahrten der Autobahnen Mautstellen eingerichtet. Eine Videomaut, wie es sie bereits in mehreren Staaten Europas gibt, ist in Kroatien leider nicht möglich. Erst ab 2025, wenn die digitale Maut eingeführt wird, folgt auch die Videomaut in Kroatien.
Einfach digital
Mit der digitalen Maut fällt das Ankleben der Plakette weg. Die sogenannte E-Vignette macht es den Autofahrern einfacher, die Mautgebühr zu zahlen. Die Gebühr wird bequem online bezahlt und die Kontrolle erfolgt anschließend über das Kennzeichen, was jeder angeben muss, der die Maut auf dem Onlineweg bezahlen will. Damit kann auch die Gefahr von Fälschungen minimiert werden.
Fazit
Wird die Mautgebühr in Kroatien nicht bezahlt, dann kann das sehr unangenehme Folgen haben. In den meisten Fällen wird eine Geldstrafe verhängt, die sich an unterschiedlichen Faktoren orientiert. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Kategorie des Fahrzeugs sowie der Zeitraum, in dem man ohne die Vignette unterwegs war. Falls diese Faktoren zu einer ungewollten Verzögerung führen, kann es durchaus passieren, dass eine Fähre nicht erreicht wird oder das gebuchte Hotelzimmer anderweitig vergeben wurde.
Bild: @ depositphotos.com / Dizfoto
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