CDU-Politiker warnt Thüringer Parteikollegen vor "Falle" der AfD

Brüssel () – CDU-Politiker Dennis Radtke hat die Thüringer Parteikollegen davor gewarnt, die Intention der AfD zu unterschätzen. “Klar ist, dass die CDU auch ihre eigene Agenda vorantreiben muss, ohne darauf zu schauen, wie andere abstimmen”, sagte der Europaabgeordnete dem “Redaktionsnetzwerk ” (Samstagausgaben).

“Aber wir dürfen nicht in die Falle der AfD tappen. Diese will die CDU zerstören, wie ihr Europawahl-Spitzenkandidat Krah kürzlich selber sagte”, sagte er. “Das Triumphgeheul der AfD-Spitzen ist unerträglich und sollte uns zu denken geben.” Radtke forderte vollständige Transparenz zum Ablauf der Abstimmung.

“Reflexhafte Empörung von Rot-Rot-Grün beeindruckt mich nicht, dennoch muss die CDU Transparenz herstellen, wie die Abstimmung am Donnerstag zustande gekommen ist”, sagte er weiter. “Die Frage, ob es Absprachen vorab zur Tagesordnung gegeben hat, muss zweifelsfrei beantwortet werden. Hier braucht es Aufklärung.” Die Thüringer Allgemeine hatte berichtet, dass es zwischen der CDU und AfD Absprachen zur Tagesordnung gegeben hat, damit der Gesetzentwurf für Steuersenkungen nicht vertagt wird.

Das bestätigte die AfD der Zeitung. Die CDU Thüringen weist das zurück. Bereits vorab war mit einer Zustimmung der AfD zu dem CDU-Antrag zu rechnen: Die AfD hatte bereits einen ähnlichen Antrag im Thüringer Landtag eingebracht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thüringer Landtag (Archiv)

CDU-Politiker warnt Thüringer Parteikollegen vor "Falle" der AfD

Zusammenfassung

  • CDU-Politiker Dennis Radtke warnt Thüringer Parteikollegen davor, die Intention der AfD zu unterschätzen
  • Radtke fordert vollständige Transparenz zum Ablauf der Abstimmung
  • Thüringer Allgemeine berichtet über mögliche Absprachen zwischen CDU und AfD zur Tagesordnung
  • AfD bestätigt Absprachen; CDU Thüringen weist dies zurück

Fazit

CDU-Politiker Dennis Radtke warnt die Thüringer Parteikollegen davor, die Intention der AfD zu unterschätzen. Die AfD wolle laut Radtke die CDU zerstören. Er forderte Transparenz zum Ablauf der Abstimmung und zur Frage, ob Absprachen zur Tagesordnung stattgefunden haben.

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