Bayern kritisiert Lauterbachs Cannabis-Informationskampagne

München () – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kritisiert die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgestellte Cannabis-Informationskampagne. “Es ist naiv zu glauben, dass die von Lauterbach geplante Aufklärungskampagne über Cannabis-Gefahren die besonders gefährdeten jungen Leute vom Konsum abhalten wird”, sagte er dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”.

Die Bundesregierung kürze die Ausgaben für Aufklärungsmaßnahmen um vier Millionen auf 9,2 Millionen Euro. Das passe nicht zusammen. Zur vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Teillegalisierung des Rauschmittels Cannabis sagte er: “Es ist unverantwortlich, dass die Bundesregierung trotz der breiten Kritik auch von Ärzten sowie aus der Polizei und der den aberwitzigen Legalisierungskurs nicht gestoppt hat.” Damit habe die “Kiffer-Ideologie” der Ampelkoalition über den “gesunden Menschenverstand” gesiegt, so der CSU-Politiker.

Der Minister warnte vor gesundheitlichen Folgen für junge . Dieser Weg führe “mit hohem Risiko in die falsche Richtung” und bedeute eine “große Gefahr” für die gerade junger Menschen. “Ich verstehe nicht, wie man wider besseres Wissen und entgegen aller Vernunft und entgegen den Ratschlägen vieler als Bundesgesundheitsminister für so ein Konzept sein kann”, so Holetschek.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karl Lauterbach am 16.08.2023

Bayern kritisiert Lauterbachs Cannabis-Informationskampagne

Zusammenfassung

  • Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek kritisiert Cannabis-Informationskampagne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
  • Holetschek hält Aufklärungskampagne für naiv und bezweifelt, dass sie junge Leute vom Konsum abhalten wird.
  • Bundesregierung kürzt Ausgaben für Aufklärungsmaßnahmen um vier Millionen Euro auf 9,2 Millionen Euro.
  • Holetschek nennt geplante Teillegalisierung von Cannabis unverantwortlich und “Kiffer-Ideologie”.
  • Der Minister warnt vor gesundheitlichen Folgen für junge Menschen und hohem Risiko in die falsche Richtung.

Fazit

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek kritisiert die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgestellte Cannabis-Informationskampagne und die Teillegalisierung des Rauschmittels. Holetschek nennt es “naiv” zu glauben, dass die Aufklärungskampagne junge Leute vom Konsum abhalten wird und warnt vor gesundheitlichen Folgen für diese Bevölkerungsgruppe. Er kritisiert zudem die Kürzung der Ausgaben für Aufklärungsmaßnahmen um vier Millionen Euro auf 9,2 Millionen Euro.

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