DGB verlangt "verlässliche Finanzierung" für Kindergrundsicherung

Berlin () – Angesichts der aktuellen Haushaltsplanung der Ampel- fordert der Gewerkschaftsbund (DGB) eine verlässliche Finanzierung für die Kindergrundsicherung. “Kindergrundsicherung funktioniert einfach nicht als Light-Version”, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”.

Die Unterstützung müsse bei allen ankommen, die sie brauchten, und sie müsse “endlich auch das Existenzminimum sichern”. Kein Kind dürfe in Armut leben. Die Gewerkschafterin fügte hinzu: “Es ist ein absolutes No-go, in dieser Frage je nach Kassenlage zu entscheiden. Bundesfinanzminister Lindner muss endlich den Weg frei machen: arme brauchen jetzt alle Unterstützung für einen guten Start.”

Jedem müsse klar sein, dass Kinderarmut am Ende des Tages alle teurer komme, so Piel. “Damit Kinderarmut wirklich wirksam bekämpft werden kann, ist mehr notwendig, als beim aktuellen Bürgergeld vorgesehen ist”, sagte sie. “Für eine wirksame Kindergrundsicherung gehört unbedingt eine verlässliche Finanzierung in den Bundeshaushalt. Kinder gehören nicht in Armut.”

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Spielendes Kind

DGB verlangt "verlässliche Finanzierung" für Kindergrundsicherung

Zusammenfassung

– Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine verlässliche Finanzierung für die Kindergrundsicherung angesichts der aktuellen Haushaltsplanung der Ampel-Koalition.
– DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel betont, dass Kindergrundsicherung nicht als Light-Version funktioniert.
– Piel fordert, dass die Unterstützung bei allen Familien ankommt, die sie brauchen und das Existenzminimum sichern muss.
– Sie betont, dass kein Kind in Armut leben darf und es ein No-go ist, je nach Kassenlage zu entscheiden.
– Piel fordert Bundesfinanzminister Lindner auf, den Weg für Unterstützung für arme Kinder freizumachen.
– Das Vorstandsmitglied warnt, dass Kinderarmut am Ende des Tages alle teurer kommt.
– Piel betont, dass mehr Geld benötigt wird, als beim aktuellen Bürgergeld vorgesehen, um Kinderarmut wirklich wirksam zu bekämpfen.
– Sie fordert eine verlässliche Finanzierung für eine wirksame Kindergrundsicherung im Bundeshaushalt.

Fazit

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert von der Ampel-Koalition eine sichere Finanzierung für die Kindergrundsicherung. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel betonte, dass die Kindergrundsicherung nicht als “Light-Version” funktionieren könne und alle bedürftigen Familien erreichen müsse. Sie argumentierte, dass Kinderarmut am Ende alle teurer kommt und mehr Geld notwendig sei, als derzeit beim Bürgergeld vorgesehen. Sie forderte Bundesfinanzminister Lindner auf, den Weg für die Unterstützung armer Kinder freizumachen und betonte, dass Kinder nicht in Armut leben sollten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH