Unicef: Weltweit 330 Millionen Kinder in extremer Armut

City () – Jedes sechste Kind weltweit muss von weniger als 2,15 Dollar pro Tag leben. Das geht aus einem neuen Bericht des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) und der Weltbank hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Insgesamt leben damit 330 Millionen in extremer Armut. Das sind zwar 50 Millionen Kinder in Armut weniger als noch vor zehn Jahren. Doch das 2015 von der Staatengemeinschaft beschlossene Ziel, extreme Kinderarmut bis 2030 vollständig zu überwinden, würde mit der aktuellen Reduktionsgeschwindigkeit nicht erreicht werden. Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell erklärte, dass die Auswirkungen der Pandemie, Konflikte, der Klimawandel und wirtschaftliche Schocks die Fortschritte bei der Beseitigung der Kinderarmut ins Stocken gebracht hätten.

“Wir dürfen diese Kinder jetzt nicht im Stich lassen”, sagte Russell. “Die Beendigung der Kinderarmut ist eine politische Entscheidung. Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, um sicherzustellen, dass alle Kinder Zugang zu grundlegenden Leistungen wie , , Gesundheitsversorgung und sozialem Schutz haben, und gleichzeitig die Ursachen der extremen Armut bekämpfen.” Im Menschenrechtsrat hatte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für , Volker Türk, zu Beginn der Woche die unzureichenden Fortschritte bei der Erreichung des Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG) als “schreckliches kollektives Versagen bei den Menschenrechten” bezeichnet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unicef (Archiv)

Unicef: Weltweit 330 Millionen Kinder in extremer Armut

Zusammenfassung

  • Jedes sechste Kind weltweit lebt von weniger als 2,15 Dollar pro Tag.
  • UN-Kinderhilfswerk (Unicef) und Weltbank-Bericht: 330 Millionen Kinder leben in extremer Armut.
  • 50 Millionen weniger Kinder in Armut als vor zehn Jahren, aber Ziel, extreme Kinderarmut bis 2030 zu überwinden, nicht erreichbar.
  • Pandemie, Konflikte, Klimawandel und wirtschaftliche Schocks bremsen Fortschritte bei Beseitigung der Kinderarmut.
  • Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell fordert Verdopplung der Anstrengungen für grundlegende Leistungen für Kinder.
  • Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, bezeichnet unzureichende Fortschritte als “schreckliches kollektives Versagen bei den Menschenrechten”.

Fazit

Ein Bericht von Unicef und der Weltbank zeigt, dass jedes sechste Kind weltweit von weniger als 2,15 Dollar pro Tag leben muss, insgesamt 330 Millionen Kinder. Obwohl dies 50 Millionen weniger sind als vor zehn Jahren, wird das Ziel, die extreme Kinderarmut bis 2030 zu beseitigen, bei der aktuellen Reduktionsgeschwindigkeit nicht erreicht. Pandemie, Konflikte, Klimawandel und wirtschaftliche Schocks haben die Fortschritte gebremst. Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell fordert verstärkte Anstrengungen, um allen Kindern Zugang zu grundlegenden Leistungen zu ermöglichen und die Ursachen der extremen Armut zu bekämpfen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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