FDP will Einschränkungen für Holz- und Pelletheizungen kippen

  • FDP will Einschränkungen für - und Pelletheizungen kippen
  • argumentiert, dass Holzschnitzel und Pellets erneuerbare Energiequellen sind
  • Heizen mit Holz soll auch in Neubauten erlaubt bleiben
  • Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht ab 2024 nur noch Holzheizungen als Ergänzung zu CO2-freien Heizungen vor
  • Sorge vor Holzknappheit und steigenden Preisen als Begründung
  • CO2-Emissionen beim Heizen mit Holz: 47 Millionen Tonnen in 2021

() – Die FDP will die von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geplanten Einschränkungen für Holz- und Pelletheizungen kippen. “Holzschnitzel und Pellets sind erneuerbare Energiequellen, und das Heizen mit Holz muss erlaubt bleiben, und auch in Neubauten”, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ).

“Wenn der Brennstoff erneuerbar ist, wenn nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden, dann ist das klimaneutral. Holz kann für viele Häuser eine gute Lösung sein.” Laut dem vom Bundeskabinett gebilligten Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollen ab 2024 in Neubauten Holzheizungen nur noch als Ergänzung zu CO2-freien Heizungen erlaubt sein, da Holz nicht als erneuerbare Energiequelle angerechnet werden könne. Für Bestandsgebäude bliebe der Einbau von Holzheizungen in Ausnahmefällen und unter Auflagen möglich.

Begründet wird dies mit der Sorge vor Holzknappheit und daher steigenden Preisen sowie den CO2-Emissionen, die beim Heizen mit Holz entstehen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurden 2021 bei der Verfeuerung von Brenn-, Alt- und Restholz zur Wärmeerzeugung 47 Millionen Tonnen CO2 in die Luft geblasen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Holzstämme

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