Haarausfall bei Frauen und was dagegen helfen kann

Befinden sich nach dem Kämmen dicke Haarbüschel in Kamm oder Bürste, dann ist dies vor allem für immer ein großer Schock. Haarausfall bei Frauen ist tatsächlich ein Thema, von dem viele Damen in allen Altersgruppen betroffen sind. Welche Methoden gibt es, um den Haarausfall zu vermeiden? Wie kann es überhaupt dazu kommen und welche Gegenmaßnahmen versprechen Hilfe?

Welche Ursachen hat Haarausfall bei Frauen?

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Die Werbung suggeriert mit zahlreichen Shampoos, Kuren, Festigern, Sprays, Haarmasken und Conditionern, dass kraftvolles, glänzendes und gesundes Haar kein Zufall ist. Umso schlimmer ist es, wenn es zu Haarausfall kommt. Wer mehr als 120 Haare am Tag verliert, leidet unter Effluvium, wie der Fachbegriff für die schwindende Haarpracht medizinisch heißt. Die Hormone Östrogen und Cortisol sind für das Wachstum der Haare besonders wichtig. Kommt es zu einem schnellen des weiblichen Sexualhormons Östrogen, dann hat dies auch Konsequenzen für die Haare. Deshalb ist der Haarausfall bei Frauen besonders in den Wechseljahren ein Thema. Beim Cortisol ist es genau andersherum, wenn hier die Werte ansteigen, führt dies zu Haarausfall.

Wie kann das Problem behandelt werden?

Eine mit vielen Nährstoffen und Vitaminen sorgt nicht nur für eine schöne, gesunde Haut, sondern auch für starke Haare. Damit der Cortisolspiegel nicht allzu sehr ansteigt, hilft es, Stress und schlaflose Nächte zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Frauen, die sich jeden Tag die Haare waschen, müssen mit Haarausfall rechnen. Dabei werden aber nicht nur die Haare selbst strapaziert, sondern auch die Kopfhaut arg mitgenommen. Föhnen lässt die Haare ebenfalls ausfallen. Hilfreich sind hier Öle, die viel Fett enthalten, wie Arganöl oder Olivenöl, ebenso bewährte Mittel sind noch Spirulina-Algen, Zink und Bockshornklee. Zu den Hausmitteln, die dem Haarausfall bei Frauen entgegenwirken, zählt auch der Senf.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Haarausfall unterschieden, dem hormonellen oder dem erblichen. In beiden Fällen zeigen sich die ersten kahlen Stellen in der Regel am Scheitel. Kommt es zu diffusem Haarausfall, dann kommen Schlafmangel, Stress und Eisenmangel als Ursachen infrage. Kommt es zu kreisrunden Flächen, die vollständig kahl sind oder tritt der Haarausfall zusammen mit schmerzhaften Veränderungen der Haut auf, dann sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. In diesen Fällen kann es sich um Alopezie handeln. Der Arzt muss die Blutwerte feststellen und eine Analyse der Haarwurzel erstellen. Je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen, wird immer eine individuelle Therapie auf den Patienten abgestimmt. Helfen können in dem Fall Medikamente ebenso wie Präparate, die eine Entzündung hemmen.

Fazit zu Haarausfall bei Frauen

Frauen, die bedingt durch starken Stress unter Alopezie leiden, müssen sich mit ihrem Schicksal zwar nicht abfinden, aber sie müssen viel Geduld mitbringen. Mehr als ein Jahr kann es dauern, bis die Haare wieder komplett nachgewachsen sind. Hier gilt es, das Stress-Level zu reduzieren und den Haaren in regelmäßigen Abständen eine Kur mit einem reichhaltigen zu gönnen. Dazu das Öl einfach in den Haaren verteilen, ein Handtuch um den Kopf wickeln und 20 Minuten warten. Anschließend das Öl mit lauwarmem und einem milden Shampoo wieder auswaschen. Danach sehen sie wieder gesund aus und haben einen schönen Glanz.

Bild: @ depositphotos.com / Kulyashina

Haarausfall bei Frauen und was dagegen helfen kann

Ulrike Dietz