Wie eine japanische Maniküre Nägel repariert

Ob Shellac, Gel oder klassischer Nagellack, es gibt viele Möglichkeiten, die Fingernägel zu einem Highlight zu machen. Leider haben nicht alle diese Optionen einen pflegenden Effekt für die Nägel, oftmals ist genau das Gegenteil der Fall. Zu viele oder die falschen Anwendungen führen zu brüchigen und trockenen Nägeln. Helfen kann hier eine japanische Maniküre.

Andere Länder, andere Maniküre

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Überall auf der Welt pflegen ihre Nägel, manche machen kleine Kunstwerke daraus und auch die Maniküre unterscheidet sich. So lackieren die Frauen in Brasilien ihre Nägel weit über den Nagel hinaus, um den später mit einem Watte- oder Holzstäbchen zu perfektionieren. In Russland ist es üblich, dass die schützende Nagelhaut mit einer elektrischen Feile vollständig entfernt wird. Eine japanische Maniküre hingegen ist etwas ganz Besonderes, denn sie kommt komplett ohne aus, schont die Nägel und lässt sie auch noch sehr gut aussehen. Sind die Nägel durch einen chemischen Cocktail aus Aceton, Polymeren, PET oder Harzen ruiniert, dann sollten sie nach der japanischen Methode gepflegt werden.

Japanische Maniküre – der neue Beautytrend

Haben die Fingernägel einmal unter der falschen Behandlung gelitten, dann kann es Monate dauern, bis sie sich wieder erholt haben. Eine japanische Maniküre kann dabei helfen, dass es etwas schneller und vor allem schonender geht. Bei dieser Form der Maniküre spielen eine Paste und ein Puder die Hauptrollen. Die Paste ist ein spezielles Gemisch, was hauptsächlich aus Algen, Reismilch und Bienenwachs besteht. Das Puder basiert hingegen auf einer mineralischen Lösung. Alle Zutaten sind natürlichen Ursprungs und schonen die angegriffenen Nägel.

Wie funktioniert die Maniküre aus Fernost?

Zunächst werden die Nägel ganz klassisch mit einer Feile gepflegt und dann in Form gebracht. Anschließend wird es Zeit für die Paste, die mit einem speziellen Werkzeug auf die Nägel aufgetragen wird. Sie dient als eine Art Politur, gleicht Unebenheiten aus und kaschiert sie. Danach wird das Puder aufgetragen, was die Nägel schont und wieder regeneriert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Nägel sind glänzend gepflegt und haben einen leichten Rosaton angenommen. Mit der besonderen Maniküre sind Absplitterungen und brüchige Nägel kein Thema mehr. Sie hält rund zwei bis drei Wochen, danach muss aufgefrischt werden. In hat diese Form der Maniküre schon seit Jahrhunderten Tradition und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

Der Nachteil der Maniküre

Neben vielen Vorteilen hat die Maniküre aus Japan leider auch einen Nachteil: Die Nägel sollten nach der Behandlung nicht mehr lackiert werden. Wird normaler Nagellack auf die frisch manikürten Nägel aufgetragen, dann ist die natürliche und sanfte Regeneration der Nägel gefährdet.

Fazit zu Japanischer Maniküre

Zurückhaltung wird in Japan großgeschrieben und hat einen sehr wichtigen gesellschaftlichen Wert. Zwar gibt es die Manga-Girls mit ihren verrückten Kostümen und ihren schrillen Designs für die Nägel, aber im Alltag ist so etwas verpönt. Japanische Frauen verzichten auf auffällige Nageldesigns und auf lange Gelnägel, sie mögen es schlicht. Genau dies bietet die Maniküre an, nämlich einen natürlichen Look, der die Hände nicht in den Mittelpunkt stellt. Der große Vorteil bei der Maniküre aus Japan besteht darin, dass selbst angegriffene Nägel wieder gesund nachwachsen können. Wer seinen Nägeln eine Pause gönnen will, sollte sie deshalb nach japanischer Art maniküren lassen.

Bild: @ depositphotos.com / okskukuruza

Wie eine japanische Maniküre Nägel repariert

Ulrike Dietz